Schwangerschaftstee ab der wievielten Schwangerschaftswoche?

In der Schwangerschaft ist es wichtig, viel zu trinken, damit die Nieren stets arbeiten können und der Körper nicht anfängt zu dehydrieren.

Eine Schwangere sollte besonders darauf achten, dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen, weil sie das Ungeborene mitversorgen muss.

Außer Wasser bietet sich Tee hervorragend an. Das bietet Abwechslung und macht es leichter, vermehrt zu trinken. Unseren Schwangeschaftstee „Ich freu mich auf Dich“ können Sie bedenkenlos bereits zu Beginn Ihrer Schwangerschaft genießen, da wir keine Himbeerblätter beigefügt haben.

Himbeerblättertee lockert die Muskulatur des kleinen Beckens stark auf und hat auf die Darmmuskulatur eine entgiftende Wirkung. Da der Darm direkt an der Gebärmutterwand entlang läuft, regt dieser an, mit aktiv zu sein. Deshalb wird dem Himbeerblättertee eine wehenfördernde Eigenschaft zugeschrieben.

Ganz einfach können Sie sich diesen selbst herstellen (siehe: Himbeerblättertee selber machen) und mit unserem Schwangerschaftstee kombinieren.

Ab der 35. SSW können Sie zu der normalen Trinkmenge noch 2 – 3 Tassen Himbeerblättertee genießen.

Weitere Informationen zum Himbeerblättertee in der Schwangerschaft finden Sie hier »

Schwangerschaft: verzichten Sie auf …

Auf was Sie verzichten sollten in der SchwangerschaftWährend der Schwangerschaft ist vor allem auf die Ernährung ein besonderes Augenmerk zu legen. Das ist einleuchtend, denn immerhin ernährt die Schwangere in der Zeit eine weitere Person mit. Noch dazu eine, für die es ganz wichtig ist, groß zu werden und alle Organe richtig auszubilden – das Ungeborene!

Eine Zeit also, die aus ernährungstechnischer Sicht ganz besonders wichtig ist. Das Ungeborene bekommt schließlich alles, was die Mutter so zu sich nimmt, fast ungefiltert ab. Das gilt leider auch für alle Dinge, die sich unter Umständen negativ auf den Körper des Babys auswirken könnten. Ein paar Lebensmittel sind während der Schwangerschaft aus dem Grunde tatsächlich tabu.

 

Alkohol
Dass Alkohol ganz oben auf der Tabu-Liste steht, sollte eigentlich klar sein, kann aber trotzdem nicht oft genug wiederholt werden. Alkohol kann auch in kleinen Mengen schon schädlich sein für das Ungeborene, also bitte lieber gleich ganz darauf verzichten als ein Risiko eingehen! Die Zeiten, zu denen wieder Alkohol erlaubt ist, kommen schnell genug. Jetzt ist dafür auf jeden Fall ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt!

 

Zigaretten
Mindestens genauso schlimm ist das Rauchen. Wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat, sollte tunlichst damit aufhören – dem Baby und sich selbst zuliebe. Wenn man weiß, was das Rauchen am Ungeborenen für Schäden verursachen kann, bleibt einem eigentlich auch gar nichts anderes mehr übrig, falls man auch nur einem Hauch an Verantwortungsgefühl hat. Es wird also allerhöchste Zeit, dem Glimmstängel zu entsagen!

 

Nahrungsmittel
Die gute Nachricht: Die allermeisten Lebensmittel sind weiterhin erlaubt. Aber eben leider nicht alle. Zum Beispiel verstecken sich in Rohmilch und Rohmilchkäse möglicherweise gefährliche Bakterien, die Listeriose übertragen können. Sobald sich also auf einem Milchprodukt der Hinweis findet „aus Rohmilch hergestellt“ sollte die werdende Mutter lieber darauf verzichten. Bei Käse trifft dies häufig auf Münster oder Limburger zu. Beim Verzehr von Camembert wird empfohlen, die Rinde sicherheitshalber zu entfernen.

Rohes und ungekochtes Fleisch gilt neben Katzenkot als Hauptüberträger der gefährlichen Krankheit Toxoplasmose. Von rohem Fleisch sollten Schwangere also genauso während der neun Monate lieber die Finger lassen, wie von Katzenklos. Beim Fleisch betrifft das Tartar, Mett, Carpaccio sowie Rohschinken oder rohe Pökelwurst. Aber nicht nur bei rohem Fleisch, sondern auch bei Fisch ist Vorsicht geboten. Dies betrifft vor allem die Sorten Graved Lachs, Sushi und kalt geräucherte Fischwaren.

Bei Innereien wie Leber ist die Schadstoffbelastung meist erhöht, also ist hierauf ebenfalls sicherheitshalber lieber ganz zu verzichten. Bei Salaten ist es grundsätzlich emfpfehlenswert, diese vor dem Verzehr gründlichst zu waschen, Obst und Gemüse sollte man möglichst nach dem Waschen sogar noch mit einem Tuch abreiben. Auch ein Zuviel an Zucker und Weißmehlprodukten ist nicht zu empfehlen, da sie dem Körper nur „leere“ Kohlenhydrate zuführen, zugleich aber zu wenig oder gar keine Nährstoffe.

 

Getränke
Mal abgesehen vom bereits oben erwähnten Alkoholverbot, sollten Schwangere Kaffee nur in Maßen zu sich nehmen (maximal 2-3 Tassen pro Tag) und Getränke, die viel Chinin enthalten, wie beispielsweise Bitter Lemon, vermeiden. Auch Cola oder diverse Energydrinks sind in der Schwangerschaft ganz sicher nicht das richtige Getränk zum Durst löschen.

Wichtig ist während der Schwangerschaft eine ausgewogene Ernährung, mit viel frischem und gewaschenem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und hochwertigen Ölen. Im Prinzip sollte die Ernährung genauso (gesund) aussehen, wie auch vor und nach der Schwangerschaft.

Krampfadern in der Schwangerschaft

Krampfadern in der SchwangerschaftSo schön die Schwangerschaft auch ist: Leider müssen sich werdende Mütter auch meistens mit diversen Zipperlein und Leiden herum-ärgern, von denen sie vorher womöglich noch nicht einmal etwas gehört haben.

Dazu gehören auch Venenprobleme ver-schiedenster Art, allen voran die Krampfadern.

 

Wie entstehen Krampfadern?

In der Schwangerschaft ist das Bindegewebe der Frau leider besonders schwach und dehnbar. Dies liegt unter anderem – wie sollte es auch anders sein – an den Hormonen. Die Venen werden weiter, dadurch kann das Blut schneller und leichter in die Beine fließen und sich dort stauen.

Das kann soweit führen, dass die Venen sich regelrecht aus der Haut herausdrücken. Meistens treten Krampfadern an den Beinen auf, manchmal jedoch auch am After (dann spricht man von Hämorrhoiden) oder auch im
Vaginalbereich, hier jedoch eher seltener.

 

Sind Krampfadern gefährlich?

Zum einen stellen Krampfadern natürlich ein kosmetisches Problem dar, da sie einfach unschön aussehen. Das aber ist leider noch nicht alles. Völlig harmlos sind sie nämlich ebenfalls nicht. Immerhin können Krampfadern bis hin zu Venenentzündungen oder auch Thrombosen führen, weswegen man sie niemals auf die leichte Schulter nehmen sollte.

 

Wie kann man der Entstehung von Krampfadern am besten vorbeugen?
Zum Beispiel durch viel Bewegung. Es hilft schon das Vermeiden von längerem Stehen, zudem sollten Schwangere mit Neigung zu Krampfadern immer für reichlich Bewegung sorgen, wie Radfahren, Spazieren gehen, Walken, Wandern oder Schwimmen. Auch das Hochlegen der Beine ist wichtig, wenn z.B. bei der Arbeit längeres Sitzen angesagt ist.

Schon ein kleiner Hocker unter oder neben dem Schreibtisch ist für die Beine eine wahre Wohltat. Das Übereinanderschlagen der Beine sollte vermieden werden. Schlafen sollten werdende Mütter mit Venenproblemen auf der Seite und zwar bevorzugt links. Denn die untere Hohlvene liegt auf der rechten Körperseite und kann dann nicht abgedrückt werden.

Beim Schlafen sollten ebenfalls die Beine höher liegen, ggfs. hilft hierbei ein Seitenschläfer- oder auch ein Stillkissen. Außerdem sollte eine größere Gewichtszunahme unbedingt verhindert werden, da diese die Probleme der Venen nur noch verschlimmert.

 

Helfen Stützstrümpfe?
Falls wirklich akute Beschwerden auftreten und sich keine Besserung zeigt, sind möglicherweise Stützstrümpfe angesagt. Diese werden in der Apotheke oder im Sanitätshaus angepasst und dabei auch gleich gezeigt, wie man sie an- und auszieht.

Zugegeben, sie sehen zwar nicht gerade toll aus, und das Tragen ist vor allem während der warmen Sommermonate sehr lästig, wenn aber Venenprobleme bestehen, sind sie meistens sehr hilfreich und unumgänglich. Werden diese Strümpfe bereits morgens im Liegen und noch vor dem Aufstehen angezogen, verhindern sie, dass später zu viel Blut in die Beine sackt.

 

Pflanzliche Mittel
Nach Rücksprache mit dem Arzt gibt es in der Apotheke auch diverse pflanzliche Mittel, die etwas Linderung bringen können.

 

Wann zum Arzt?
Venenprobleme sind nicht völlig harmlos. Sobald Fieber, Schmerzen oder ein erhöhter Herzschlag hinzukommen oder aber sich an den Krampfadern eine gerötete und schmerzende Stelle bildet, sollte schnellstens der Gang zum Arzt anstehen. Kommt Atemnot hinzu, ist der Krankenwagen anzurufen. Lieber einmal zu oft als zu spät zum Arzt gehen!

 

Wann verschwinden die Krampfadern wieder?
Oftmals verschwinden diese nur wenige Monate nach der Entbindung wieder. Leider werden Krampfadern bei jedem Kind, was hinzukommt, eher schlimmer. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich die Krampfadern operativ entfernen zu lassen.

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Sodbrennen in der SchwangerschaftSodbrennen in der Schwangerschaft, Übelkeit, Krampfadern, Schwangerschaftsstreifen.

Die Liste der Zipperlein, die sich in der Schwanger-schaft einstellen, von denen man möglicherweise sogar vorher noch niemals etwas gehört hat, ist lang.

 

Was genau ist Sodbrennen?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um ein brennendes und unangenehmes Gefühl vom unteren Bereich des Halses bis zu Brust. Vor allem die Veränderungen des Hormonhaushalts sorgen dafür, das Sodbrennen in der Schwangerschaft auftritt.

Durch das Hormon Progesteron wird der Muskel zwischen Magen und Speiseröhre entspannt, was bedeutet, dass er vermehrt Magensäure in die Röhre hindurch lässt.

Am Ende der Schwangerschaft drückt das Baby zusätzlich von unten die Magensäure in Richtung Speiseröhre. Das Aufsteigen des sauren Mageninhalts reizt die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre und das wird als brennend und sehr unangenehm empfunden.

Aber auch die Art der Ernährung spielt eine große Rolle, wenn die Schwanger dem Sodbrennen in der Schwangerschaft entgegen wirken möchte.

In welcher Zeit ist Sodbrennen in der Schwangerschaft am schlimmsten? Die meisten Schwangeren klagen in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft vermehrt über Sodbrennen. Das Phänomen verschwindet häufig mit der Geburt so schnell wieder, wie es gekommen ist. Immerhin leiden insgesamt circa 30% aller werdenden Mütter unter Sodbrennen. Viele Schwangere finden es in der Nacht besonders schlimm, weil im Liegen der Mageninhalt es
noch leichter hat, in die Speiseröhre zu fließen.

 

Was hilft gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft?

Eine ganze Menge! Es ist zwar schwierig, das Sodbrennen in der Schwangerschaft ganz zu verhindern, mit den folgenden Tipps können die Beschwerden aber deutlich gemindert werden. Zum Beispiel kann stark gewürztes und fettiges Essen die Beschwerden deutlich verschlimmern. Selbiges gilt auch für Alkohol, Kaffee und Zitrusfrüchte sowie Fruchtsäfte (denn diese säuern ganz besonders), leider aber auch für Schokolade.

Unbedingt sollte die Schwangere sich angewöhnen, beim Essen langsam zu kauen und sich Zeit zu lassen. Übrigens sollte sie während des Essens nicht zu viel Flüssigkeit zu sich nehmen, sondern das Trinken besser über den Tag verteilen. Weiterhin gilt die Regel, lieber mehrere kleine Mahlzeiten am Tag, als wenige große. Nach dem Essen sollte sich die werdende Mutter, wenn möglich, eine Stunde lang nicht hinlegen und schlafen, am besten mit leicht erhöhtem Kopfteil des Betts. Ansonsten wird die Magensäure immer wieder einen Weg in die Speiseröhre finden und genau das möchte man ja verhindern.

Weitere Tipps, deren Wirksamkeit allerdings nicht belegt sind, sind das Trinken von etwas Milch, das langsame Kauen von geschälten Mandeln oder Haselnüssen, ein Teelöffel Senf nach dem Essen, das Kauen von einer halben rohen Karotte und das Trinken von zwei Schluck
warmem Wasser vor dem Essen.

 

Wenn gar nichts hilft

Dann sollte der Frauenarzt befragt werden! Es gibt nämlich verschiedene Tabletten für den Magen, die für das Neugeborene unschädlich sind, das Sodbrennen in der Schwangerschaft aber deutlich lindern können. Dies aber zu entscheiden und zu verschreiben, ist Sache des Arztes.

Auch Akupressur kann unter Umständen eine Besserung mit sich bringen. Auf jeden Fall ist Sodbrennen in der Schwangerschaft zwar äußerst lästig, aber ansonsten in keiner Weise irgendwie schädlich für Mutter und Kind. Der große Trost ist, dass dieses Phänomen fast immer nach der Schwangerschaft von ganz alleine wieder verschwindet.

Magnesiummangel in der Schwangerschaft

MagnesiummangelWenn Schwangere unter Herzklopfen, Waden-krämpfen, Müdigkeit und Verstopfung leiden, ist das oft ein Hinweis auf Magnesiummangel.

Dazu kann es schnell kommen, angesichts des während der Schwangerschaft und Stillzeit erhöhten Magnesiumbedarfs von 310 bezieh-ungsweise 390 mg am Tag.

Experten empfehlen sogar, während der Schwangerschaftsmonate täglich rund 400 bis 500 mg Magnesium einzunehmen. Damit wird sicher gestellt, dass Mutter und Kind keine Unterversorgung erleiden. Denn ein langfristiger Magnesiummangel kann ernste Folgen haben. Da der Körper nicht in der Lage ist, Magnesium selbst zu bilden, muss der komplette Bedarf durch die Nährstoffzufuhr gedeckt werden.

Hier wird jedoch nicht das vollständige im Nahrungsmittel enthaltene Magnesium weiterverarbeitet, weshalb Mediziner die erhöhten Magnesium-Dosen empfehlen.

 

Die Bedeutung von Magnesium in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft und auch in der Stillzeit muss sowohl der eigene als auch der Magnesiumbedarf des Kindes abdecken werden. Denn der Nachwuchs benötigt den Mineralstoff für eine gesunde Entwicklung von Knochen und Gewebe. Experten zufolge benötigt das Baby speziell ab dem vierten Monat viel Magnesium, da es sich dann sehr schnell entwickelt.

Die werdende Mutter wiederum hat einen erhöhten Magnesiumbedarf, um hormonell bedingte Nährstoffausscheidungen auszugleichen. Magnesium wird beispielsweise in hohem Maße von der Plazenta benötigt und schützt auch vor vorzeitigen Wehen.

Symptome für Magnesiummangel in der Schwangerschaft sollten auf jeden Fall ernst genommen werden. Denn die Folgen eines Mangels können laut Gesundheitswissenschaftlerin Isabell Goyn von www.magnesium-ratgeber.de gravierend sein: „Sowohl für die werdende Mutter wie auch das heranwachsende Kind ist die ausreichende Versorgung mit Magnesium während der Schwangerschaft wichtig.

Bei Unterversorgung drohen dem Säugling Risiken wie Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Störungen des Knochenwachstums, Calciummangel und Blutzuckeranstieg.“

 

Ausreichende Magnesiumzufuhr sicher stellen

Idealerweise decken Schwangere ihre erhöhten Magnesiumbedarf zum größten Teil über die Ernährung ab. Das heißt, dass besonders magnesiumhaltige Nahrungsmittel auf den täglichen Speiseplan gehören. Dazu zählen beispielsweise Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne sowie Vollkornprodukte.

Auch Mineralwasser kann viel Magnesium enthalten – hier unterscheiden sich die einzelnen Marken allerdings deutlich voneinander. Deshalb gilt: Beim Einkauf die Etiketten genau studieren, um den Gehalt an wertvollem Magnesium festzustellen.

Bei Mangelerscheinungen lässt sich der Magnesiumhaushalt über eine Ernährungsanpassung hinaus auch mittels hochkonzentrierter Nahrungsergänzungsmittel wieder ins Lot bringen.

Die Bedeutung einer ausreichenden Magnesium-Zufuhr während der Schwangerschaft ist immens: Der Mineralstoff trägt nicht nur zur gesunden Entwicklung des Kindes maßgeblich bei.

Er schützt unter anderem auch vor vorzeitigen Wehen. Deshalb sollten werdende Mütter durch ausgewogene Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel einem Magnesiummangel vorbeugen.

 

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Rückenschmerzen in der SchwangerschaftEin weit verbreitetes Problem während der Schwangerschaft sind Rückenschmerzen. Vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel leiden viele werdende Mütter darunter.

Verständlicherweise, denn das Baby wächst und wächst zu diesem Zeitpunkt, der Bauch wird dabei zusehends größer und die Belastung für den Rücken dadurch natürlich ebenfalls.

Ganze 75% aller Schwangeren stöhnen über Schmerzen im Rücken, ein kleiner Trost immerhin, man ist also mit diesem Problem wahrlich nicht alleine.

 

 

Wodurch werden diese Schmerzen genau ausgelöst?

Das kommt darauf an, um welche Art von Schmerzen es sich konkret handelt. Es gibt nämlich auch während der Schwangerschaft verschiedene Arten von Rückenschmerzen und daher auch unterschiedliche Ursachen dafür. Ist es zum Beispiel der Ischias-Nerv, der plagt, dann liegt dies vermutlich daran, dass er irgendwie abgedrückt wird. Diese Art von Schmerz ist oft unabhängig von der Schwangerschaft und war vorher meist auch schon vorhanden.

Werden die Schmerzen im Laufe des Tages immer schlimmer, liegt das an der Überdehnung der Bänder durch das Gewicht des Babys – ein ganz normales „Phänomen“ also. Manche Frauen haben aber, wenn man genauer hinsieht, gar keine Rücken- sondern vielmehr Beckenschmerzen. Und genau dieser Schmerz ist ganz typisch für Schwangerschaften, er vergeht danach meistens wieder so schnell, wie er kam, während die anderen Schmerzen auch oftmals schon
vor der Schwangerschaft vorhanden waren.

 

Wie kann man vorbeugen?

Wichtig ist natürlich zum einen, möglichst immer eine gute Haltung zu bewahren. Was bereits vor der Schwangerschaft galt, gilt jetzt umso mehr. Das heißt, wenn etwas aufgehoben werden muss (wie z.B. der Wäschekorb), sich mit aufrechtem Rücken nach unten zu beugen und dabei in die Knie zu gehen und auch auf einen Arbeitsplatz zu achten, der eine rückenfreundliche Haltung zulässt. Weiterhin scheint moderater Sport das Leiden zu mildern.

Es gibt aber auch speziell geschulte Psychotherapeuten, die dabei helfen können, entsprechende Übungen durchzuführen und Tipps zur richtigen Haltung geben.

 

Und wenn sie erst mal da sind, die Rückenschmerzen?

Dann hilft ebenfalls Sport, beispielsweise Spazierengehen, Walken, Schwimmen oder Tanzen. Auch Yoga oder Schwangerschaftsgymnastik ist meistens sehr hilfreich. Außerdem, ganz klassisch, bringt eine Massage meistens Linderung. Hierfür sollte der Partner mit einem speziellen Massageball den Rücken massieren, vor allem die betroffenen Stellen, aber auch die Muskeln seitlich der Wirbelsäule. Noch besser kann dies ein erfahrener Masseur oder auch die Hebamme. Ebenfalls Linderung bringen warme und entspannende Bäder. Im Fachhandel gibt es spezielle Bauchstützgürtel, die den Rücken ebenfalls entlasten sollen.

Was das Schlafen anbelangt, so empfinden viele Schwangere ein Stützkissen, ein Seitenschläfer- oder auch ein Stillkissen sehr angenehm, da mit diesem der Bauch gut abgestützt werden kann in Seitenlage. Auch bei langem Sitzen kann ein gut stützendes Kissen im Rücken Wunder bewirken. Wichtig ist also immer, „Haltung zu bewahren“ – wer dafür noch weitere Tipps oder Unterstützung benötigt, sollte sich an den Arzt wenden. Gute Ansprechpartner bei Rückenschmerzen sind aber auch immer die Hebamme, der Physiotherapeut, Osteopath oder der Chiropraktiker. Manchmal werden entsprechende Behandlungen sogar von der Krankenkasse bezahlt.

Sinnvoll scheinen auch diverse Aquakurse zu sein, denn die meisten Schwangeren empfinden es als äußerst angenehm, wenn sie sich im Wasser wie schwerelos fühlen, da das Gewicht des Bauchs dabei deutlich weniger zu spüren ist. Schwimmen oder Wassergymnastik ist also gerade in der Schwangerschaft besonders entspannend und wohltuend!

Geburtsvorbereitung – was gehört dazu?

GeburtsvorbereitungskursBraucht man denn überhaupt einen Geburtsvorbereitungskurs?

Oder ist das eher unnütz – das Baby kommt ja schließlich von alleine, und im Krankenhaus ist ja auch eine erfahrene Hebamme zugegen, die zeigen kann, wo es lang geht!?

Und soll der Mann die Schwangere begleiten oder sind Einzelkurse besser?

Ist ein klassischer Geburtsvorbereitungs-kurs eher zu empfehlen oder doch lieber ein Yoga-Kurs, Schwangerenschwimmen oder womöglich Bauchtanz?

Wann sollte der Kurs begonnen werden?

Fragen über Fragen. Im folgenden gehen wir darauf etwas näher ein.

 

Geburtsvorbereitungskurs – wirklich nötig?

Natürlich mag der eine oder andere argumentieren, dass früher die Babys auch ohne Kurs geboren worden sind. Das ist natürlich grundsätzlich richtig – auch heute würde eine Geburt selbstverständlich „funktionieren“, auch ohne dass die werdende Mutter vorher im Kurs gelernt hätte, wie genau sie sich dabei verhalten sollte.

Dennoch hat so ein Geburtsvorbereitungskurs durchaus seine Berechtigung. Immerhin ist es heute nun mal nicht mehr so wie früher, dass Frauen Wissen um die Geburt und um das Kinderkriegen von ihren Müttern oder Großmüttern weiter vermittelt bekämen. Viele fühlen sich mit dem Thema daher völlig überfordert und alleine gelassen.

Der Gedanke an die Geburt, die ja vermutlich ganz schön schmerzhaft werden wird, verängstigt viele Mütter. Was kommt da auf mich zu? Wird es schlimm werden? Werde ich Schmerzmittel brauchen? Wird alles gut gehen? Und genau aus dem Grunde ist es wichtig, einen solchen Kurs zu besuchen – um Ängste zu verhindern, um wichtiges Wissen zu bekommen und nicht zuletzt auch, um andere Schwangere und die künftige Hebamme kennen zulernen.

Klar ist das Kinderkriegen keine Krankheit aber es ist eben doch eine sehr aufregende Sache, und es hat sich gezeigt, dass gut aufgeklärte Mütter es deutlich einfacher haben bei der Geburt als jene, die gänzlich unvorbereitet in den Kreißsaal gehen. Wenn genügend Selbstbewusstsein vorhanden ist, wenn die Mutter weiß, was sie ungefähr in welcher Situation erwartet, geht sie mit ganz anderen Voraussetzungen in den Kreißsaal – klingt logisch, oder? Und selbst wenn die Geburt dann
möglicherweise doch ganz anders abläuft, als gedacht – sie fühlt sich gut darauf vorbereitet zu sein.

 

Was lernt man im Geburtsvorbereitungskurs

Frauen, bzw. Eltern lernen dort nicht nur den Ablauf einer Geburt kennen, es wird auch über eventuelle Komplikationen gesprochen; ein großer Schwerpunkt liegt darauf, Atemübungen zu machen, die den Schmerz lindern und die entspannen. Der Mann bekommt, sofern er dabei ist, gezeigt, wie und wo er die Gebärende massieren kann, wie er ihr Mut zusprechen kann und welche Signale er wie deuten kann.

Manchmal hilft schon alleine das Halten der Hand dabei, Kraft zu schöpfen oder ein sanfter Druck auf den Lendenbereich verschafft Erleichterung. Außerdem wird natürlich auch das Stillen angesprochen, die erste Zeit zuhause und ganz wichtig ist, dass die werdenden Mütter sich hier im Kurs gleich mit Gleichgesinnten austauschen können.

Oftmals werden hier sogar schon erste Kontakte geknüpft, so dass, sind die Bays erst mal geboren, gleich eine Freundin da ist, mit der man Freud und Leid teilen kann. Welcher Kurs ist nun besser: Geburtsvorbereitung, Yoga oder Schwimmen? Das kann man so natürlich nicht sagen. Bei der Geburtsvorbereitung geht es, wie der Name schon sagt, klassisch um alle Themen rund um die Geburt. Yoga hingegen hilft der Frau dabei zu entspannen und sollte daher, genauso wie auch Schwangerenschwimmen oder auch Bauchtanz, als sinnvolle Ergänzung angesehen werden.

Ob beim zweiten Kind nun aufs Neue ein Geburtsvorbereitungskurs sinnvoll ist oder nicht, das muss jede Mutter für sich selber entscheiden. Viele Frauen besuchen so einen Kurs auch beim zweiten Kind, Vieles geht schließlich vergessen und durch den Kurs hat sie die Chance, sich zumindest in dieser Zeit ganz dem
Ungeborenen zu widmen.

 

Soll der werdende Vater mitgehen?

Auch das ist Ansichtssache. Natürlich ist die Geburt ausschließlich Sache der Mutter – wenn der werdende Vater aber bei der Geburt dabei sein will, wäre es schon sehr hilfreich, er würde ebenfalls darauf vorbereitet werden, was konkret ihn da erwartet. Zum Beispiel, dass die Geschichte vom Vater, der in Ohnmacht fällt, doch eher die Ausnahme darstellt.

Auch für ihn gilt, dass er sich sicherer fühlen wird, wenn er weiß, worum es geht. Außerdem bekommt er gezeigt, mit welchen Massagegriffen er zu welchem Zeitpunkt der Gebärenden etwas Gutes tun kann. In manchen Kursen gehen die Väter jedes Mal mit, in anderen nur beispielsweise ein von zehn Mal – auch das ist eine gute Lösung.

Geburt in der Klinik oder im Geburtshaus?

Entbindung in der Klinik oder im GeburtshausWer in seiner Nähe ein Geburtshaus hat, stellt sich vielleicht die berechtigte Frage, ob dies nun womöglich die bessere Wahl wäre, als das Baby im Krankenhaus zu entbinden. Natürlich hat, wie so oft, beides Vor- und Nachteile.

Wichtig wäre schon einmal, dass sich eine solche Einrichtung auch tatsächlich in unmittelbarer Nähe befindet. Ansonsten kann eine längere anstehende Autofahrt, sobald die Wehen einsetzen, schnell für beide Elternteile zur Tortur werden.

 

Geburt in der Klinik – alles hat seinen geregelten Ablauf

Pauschal kann man natürlich niemals sagen, ob es nun in einer Klinik oder in einem Geburtshaus „besser“ ist. Die eine Mutter empfindet es so, die andere wiederum ganz anders. Während die eine auf große Sicherheit und die Anwesenheit eines Arztes und Anästhesisten Wert legt, hasst die andere die Atmosphäre im Krankenhaus und bevorzugt daher den kleineren, persönlichen Rahmen eines Geburtshauses.

In einem Krankenhaus ist der Ablauf der Geburt vor allem geregelt und gut durchorganisiert. Es stehen alle erforderlichen medizinischen Instrumente zur Verfügung und falls es Komplikationen gibt, sind Ärzte zugegen, die einspringen können: Immerhin könnte es sein, dass kurzfristig aus unterschiedlichen Gründen ein Kaiserschnitt notwendig wird. Dann nämlich müsste die werdende Mutter, falls sie im Geburtshaus ist, erst noch ins Krankenhaus verlegt werden.

Allerdings ist bei der Geburtsklinik von vornherein unbekannt, welche Hebamme gerade Dienst hat (Ausnahme: die Beleghebamme) – das heißt, es kann sein, dass die Chemie stimmt, es kann aber auch das Gegenteil der Fall sein. Ähnlich sieht es aus mit den Kinderkrankenschwestern. Wichtig wäre hier, vorab herauszufinden, ob das Krankenhaus beispielsweise stillfreundlich ist, ob es Rooming-in anbietet, wie mit Komplikationen umgangen wird etc.

Was für manche als Nachteil erscheint – alles ist medizinisch und „sicher“ – ist für andere Eltern eher abschreckend. Daher ist die Frage, ob nun das
Geburts- oder das Krankenhaus die bessere Wahl ist, immer auch Typsache.

 

Das Geburtshaus –
eine Einrichtung von Hebammen für werdende Mütter

Im Geburtshaus herrscht eine andere Atmosphäre als im Krankenhaus – persönlicher, intimer, für viele Frauen daher auch angenehmer. Eine Einbuße an Sicherheit ist dennoch nicht unbedingt vorhanden, da auch Hebammen über die meisten wichtigen Instrumente verfügen, um eine Geburt begleiten zu können. Nur wenn es eben doch Komplikationen geben sollte, kann es passieren, dass die Mutter während der Geburt doch noch in die Klinik gebracht werden muss.

Verläuft die Geburt aber ganz normal, so darf sie sogar oftmals – anders als im Krankenhaus – bereits nach wenigen Stunden nach Hause. Unbedingt sollten Eltern die Möglichkeit nutzen, das Geburtshaus, genau wie auch die Klinik, vor der Entbindung näher anzuschauen. Welche Menschen, bzw. Hebammen arbeiten dort? Wie ist deren Einstellung, wie ist die Atmosphäre? Wie sehen die Räumlichkeiten aus, in denen das Baby geboren wird, was steht sonst noch zur Verfügung (zum Beispiel Wanne, Gebärhocker, Seile etc.).

Die Hebammen aus dem Geburtshaus bieten häufig auch vorher schon den entsprechenden Geburtsvorbereitungskurs an, so dass Schwangere und Hebamme sich dann, wenn es soweit ist, bereits kennen. Wenn die Chemie stimmt, dann ist das natürlich dem Krankenhaus gegenüber ein entscheidender Vorteil.

 

Schwangerschaftsübelkeit – wie damit umgehen?

Schwangerschaftsübelkeit So schön sie ist, die Schwangerschaft, sie bringt meistens auch einige kleinere oder größere Unannehmlichkeiten mit sich.

Beispielsweise leiden in der Frühschwangerschaft ziemlich viele Frauen an morgendlicher Schwanger-schaftsübelkeit.

Sie ist übrigens eines der ersten eindeutigen Indizien dafür, dass eine Schwangerschaft vorliegt.

Im Übrigen ist sie aber kein Grund zur Besorgnis – ganz im Gegenteil, es ist bei einer Schwangerschaft ganz normal, dass es Momente gibt, wo Sie das Gefühl der Übelkeit verspüren.

 

 

Woher kommt die morgendliche Schwangerschaftsübelkeit?

Ganz sicher ist man sich nicht; vermutlich liegt die Begründung aber auch hier wieder in den Hormonen, die gerade in der ersten Zeit gehörig durcheinander geraten. Bei Frauen, die Mehrlinge erwarten, ist der Hormonspiegel noch höher und daher die Übelkeit auch oft stärker ausgeprägt. Schwangerschaftsübelkeit ist etwas ganz Normales und betrifft circa 80%aller werdenden Mütter.

Schade, denn anstatt die Schwangerschaft nun genießen zu können,fühlen sich viele Frauen einfach nur elend – die einen mehr, die anderen weniger. Bei manchen Frauen tritt diese Schwangerschaftsübelkeit sogar nicht nur morgens, sondern den ganzen Tag über auf. Warum es jedoch manche Frau eher weniger, andere ganz stark erwischt, das ist bisher noch eher ein ungeklärtes Phänomen.

 

Ab wann wird es problematisch?

Wie gesagt: so lange sich diese Übelkeit im erträglichen Rahmen hält, ist kein Grund zur Sorge da. Im Gegenteil – Übelkeit ist sogar ein Hinweis darauf, dass die wichtigen Schwangerschaftshormone in ausreichender Menge vorhanden sind.

Wenn aber die Schwangere übertrieben oft erbrechen muss, keine Lebensmittel oder Nahrung mehr bei sich behalten kann oder ihr Tagesablauf bzw. ihr ganzes Leben davon bestimmt und stark beeinträchtigt wird, sollte die unbedingt zum Arzt gehen.

Denn dann könnte sich das schließlich auch negativ auf ihr Baby auswirken oder sogar zu Depressionen führen. Im schlimmsten Falle kommt es zu einer Nährstoffunterversorgung oder zu einem Dehydrieren –das ist zwar selten der Fall, wenn dieser jedoch eintritt, muss die Schwangere aber meistens im Krankenhaus behandelt werden.

 

Was kann man gegen die Schwangerschaftsübelkeit tun?

Im gewissen Rahmen kann der Schwangerschaftsübelkeit vorgebeugt werden. Die Übelkeit wird meistens schlimmer, wenn die Schwangere müde, hungrig oder auch im Stress ist. Das bedeutet, dass diese drei Faktoren, wenn möglich, zu vermeiden sind. Das hört sich zwar leichter an, als es de facto ist – wenn aber in der Frühschwangerschaft ständig die Übelkeit plagt, ist es besser, sich ein paar Tage krankschreiben zu lassen und sich auszuruhen, als zu leiden.

Ohnehin sollte immer für ausreichend Schlaf und Ruhepausen gesorgt werden.Weiterhin könnte der Arzt bei einem Bluttest feststellen, ob evtl. Eisenmangel dafür verantwortlich ist. Auch Aroma-Therapien, Akupressur, Reflexzonentherapie oder homöopathische Mittel können helfen. Hierbei ist am ehesten die Hebamme oder ein anderer qualifizierter Therapeut der richtige Ansprechpartner.

 

Die Ernährung

In der Schwangerschaft ist es ratsam, am Tag mehrere kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen,anstatt wenige große. Und genau dies lindert meist auch die schlimmste Schwangerschaftsübelkeit. Es reicht schon ein Keks, ein Stück Käse, ein Joghurt oder ein Knäckebrot zwischendurch, damit der Magen immer ein wenig gefüllt ist. Es sollten sich im Essen möglichst viele Kohlehydrate oder viel Eiweiß befinden.

Auch Nüsse werden oft gut vertragen und manchen Schwangeren bekommen kalte Speisen besser, als warme. Wichtig ist für die von Übelkeit Geplagte, herauszufinden, was genau sie verträgt und wovon ihr übel wird. Dabei hilft oft ein Tagebuch, in dem festgehalten wird, was gegessen wurde und wann die Schwangerschaftsübelkeit aufgetreten ist.

Erstaunlicherweise finden viele werdende Mütter beispielsweise den Geruch von Kaffee unangenehm, auch wenn sie vorher ausgesprochen gerne Kaffee getrunken haben. Ebenso wichtig ist natürlich immer zugleich auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung, mit wenig Fett, wenig Süßigkeiten und kein Fast-Food. Auch stark Gewürztes, Frittiertes oder Saures wird meistens eher schlecht vertragen.

Vielen Frauen hilft es übrigens, wenn sie sich abends vor dem Schlafengehen eine Kleinigkeit zum Essen neben dem Bett platzieren, beispielsweise ein Knäckebrot oder einen Apfel, um dies am nächsten Morgen noch eine Viertelstunde vor dem Aufstehen zu sich zunehmen. Mit leerem Magen wird einem schneller übel und deshalb sollte der Blutzuckerspiegel durch neutrale Lebensmittel möglichst konstant gehalten werden.

Kräuter-oder Ingwertees sind als Getränk ideal und sollten auch zwischen den Mahlzeiten getrunken werden. Alternativ bietet sich aber auch stilles Wasser an. Manchmal hilft bei drohender Übelkeit das Riechen an einer frisch aufgeschnittenen Zitrone.

 

Bis wann geht die Schwangerschaftsübelkeit?

Das kann man so nicht genau sagen. Normalerweise betrifft dieses Phänomen besonders die Frühschwangerschaft, was bedeutet, dass es die meisten Frauen gegen Ende des dritten Monats „geschafft“ haben. Oftmals dauert es aber auch noch ein paar Wochen länger, etwa bis zum Ende des vierten Monats. Sollte es in seltenen Fällen noch länger dauern, ist es sinnvoll, den Arzt zu konsultieren.

Heißhunger in der Schwangerschaft

Heisshunger in der Schwangerschaft Mit dem Heißhunger in der Schwangerschaft verhält es sich ganz ähnlich, wie mit der Übelkeit:

Sie sind meistens ein ganz eindeutiges Anzeichen dafür, dass eine Frau schwanger ist. Und vor allem eines der frühesten!

Schließlich wird jeder stutzig werden, wenn man auf einen Schlag Gelüste hat auf saure Gurken in Verbindung mit Marmelade oder Sahne – oder ähnliche Kombinationen, die einem ansonsten im Traum nicht einfallen würden zu essen.

 

 

 

Heißhunger in der Schwangerschaft – ist das normal?

So ist es! Der Heißhunger in der Schwangerschaft ist ein ganz normales Phänomen und betrifft mindestens jede 2. Schwangere. Kein Grund zur Sorge also, solange alles „im Rahmen“ bleibt!

 

Woher kommt der Heißhunger eigentlich?

Warum ist es eigentlich so, dass ausgerechnet Schwangere immer wieder Gelüste auf die verrücktesten Lebensmittel haben? Ganz einig sind sich die Ärzte und Wissenschaftler mit diesem Thema bis heute nicht. Man kann also nur Vermutungen aufstellen. Und – wie könnte es auch anders sein – man hat dabei stark die Hormone im Verdacht.

Klar, denn die radikale Hormonumstellung sorgt für ein Gefühlschaos und auch so manch anderes Chaos im Körper der Schwangeren – das gilt auch für die Ernährung. Wichtig und ausschlaggebend dafür scheint vor allem das Hormon Beta HCG zu sein. Vor allem am Anfang der Schwangerschaft wird dieses Hormon vermehrt gebildet und sorgt bei der einen Schwangeren eher für Übelkeit, bei der anderen für Heißhunger und bei manchen auch für beides im Wechsel.

Außerdem ist es offensichtlich, dass sich sowohl der Geruchs- als auch der Geschmackssinn in der Schwangerschaft radikal ändern. Man vermutet, dass die Natur dies ganz schön schlau eingerichtet hat, denn häufig schmecken einer werdenden Mutter plötzlich weder morgens ihr Kaffee noch die Zigarette.

Außerdem soll der Heißhunger in der Schwangerschaft mangelhafte Ernährung ausgleichen, so vermutet man es zumindest. Sollte die werdende Mutter also Heißhunger auf Fleisch haben – wer weiß, vielleicht steckt ja ein Eisenmangel dahinter?

 

Darf man also dem Heißhunger in der Schwangerschaft nachgeben?

Grundsätzlich schon, denn wenn man nach der oben stehenden Theorie geht, würde der Körper der Schwangeren ja genau „mitteilen“, was er gerade braucht. Ist natürlich der Heißhunger vorwiegend auf Süßes und Ungesundes fixiert, so sollte nach Auswegen gesucht werden. Heißhunger auf Süßes beispielsweise, könnte auch mit dem Essen einer Banane oder anderem Obst befriedigt werden.

Zu viel Essen kann nämlich auch zu unerwünschten Fettpolstern führen, die dann nach der Schwangerschaft nur schwer wieder loszuwerden sind.

 

Wie kann man Heißhunger in der Schwangerschaft vermeiden?

So schwer ist das gar nicht. Zum einen, durch eine gesunde, vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung. Denn dann kommt der Körper gar nicht erst in „Notstand“.Außerdem sollte der Magen nie ganz leer werden. Das ist zugleich auch eine gute Vorbeugung gegen die weit verbreitete Übelkeit.

Es gilt also, den Blutzucker immer konstant hoch zu halten und daher über den Tag hinweg mehrere kleine Mahlzeiten einzunehmen.Auch kleine Snacks, Obst oder Nüsse können hier hilfreich sein. Ist nämlich der Blutzuckerspiegel erst mal gefallen, signalisiert der Körper: „her mit dem Süßen“ und schreit förmlich nach Zucker.

Sinnvoll ist es, grundsätzlich in der Schwangerschaft nicht doppelt so viel, sondern doppelt so gesund zu essen. Das heißt: viel frisches Obst und Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte, Samen,Kräuter, Fisch, weniger Fleisch, Wurst und Käse. Vollwertige Nahrungsmittel sind immer besser als leere Kalorien, beispielsweise durch Zucker oder Weißmehlprodukte.

Gut, wenn man sich gleich jetzt daran gewöhnt, denn schließlich ist es auch später in der Stillzeit wichtig, sich gesund zu ernähren – dem Baby und sich selber zuliebe.

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