Wie kann Kinderwunsch unterstützt werden?

Wie kann Kinderwunsch unterstützt werden?

Unerfüllter Kinderwunsch: Was nun?

Wie kann Kinderwunsch unterstützt werden auf natürliche Art und Weise? Wenn sich ein Paar dafür entscheidet, ein Kind zu haben, dann wirkt sich ein gesunder Lebensstil auf jeden Fall positiv aus. Dazu gehört natürlich eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Aber was tun, wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt? Dann ist Gelassenheit sehr wichtig. Das “Schwanger werden” ist ein komplexer Vorgang, der nicht rein körperlich stattfindet, sondern auch ganzheitlich zu sehen ist. Somit spielt die Psyche eine große Rolle. Oftmals ist der innere Druck so groß, dass das der Erfolg ausbleibt, das zeigen sogar die Statistiken. Hier wurde festgestellt, dass 70 Prozent erst ein Jahr nach der Entscheidung schwanger wurden.

Wie kann Kinderwunsch unterstützt werden – gesunde Lebensweise und natürliche Unterstützung

Wie kann Kinderwunsch unterstützt werden? Durch eine gesunde Lebensweise auf jeden Fall. Viel Bewegung gehört dazu eine Ernährung, die nicht zu süß, nicht zu schwer und nicht zu fett sein sollte. Durch viel Gemüse und Obst und gesunde, vollwertige Ballaststoffe durch Vollkornprodukte kann die Frau Ihre Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schwangerschaft optimieren. Auf Tabak und Alkohol sollte auch als Genussgifte schon bei der Planung verzichtet werden. Natürlich wäre ein gelegentliches Glas Bier oder Wein kein Problem, doch wer dann während der Schwangerschaft ganz ohne Alkohol leben möchte, sollte vorher schon üben, darauf zu verzichten. Wenig Fett, viele pflanzliche Lebensmittel und wenig Zucker erhöhen die Fruchtbarkeit im weitesten Sinne. Auch die Omega-3-Fettsäuren sind essentiell wichtig und ebenfalls die Versorgung mit Folsäure, Vitamin B9 und Vitamin B11.

Auch der Mann kann mithelfen

Bei der Frage: Wie kann Kinderwunsch unterstützt werden, ist auch der Mann wichtig. Die Spermienproduktion kann unterstützt werden, wenn er sich ausreichend mit Zink, Omega-3-Fettsäuren und Selen versorgt. Nahrungsergänzungsmittel sind hier zu empfehlen. Leinöl ins Müsli versorgt den Mann mit genügend Omega-3-Fettsäuren. Auf Sojaprodukte sollte der Mann mit Kinderwunsch eher verzichten, denn die pflanzlichen Östrogene sind hier nicht von Vorteil. Auch Übergewicht kann die Fruchtbarkeit beim Mann herabsetzen. Daher wäre das Erreichen des Normalgewichtes von Vorteil. Wie kann Kinderwunsch unterstützt werden? Hier kann der Mann die Frau gleich bei einer optimierten, nährstoffreichen und gesunden Ernährung unterstützen.

Körperliche Fitness und Reduzierung von Stress.

Bewegung und körperliche Fitness ist vorteilhaft, wenn man schwanger werden möchte. Allerdings reicht ein normales Trainingspensum aus. Hochleistungssport ist eher negativ, wenn die Frau schwanger werden möchte. Wie kann Kinderwunsch unterstützt werden? hier ist auch besonders wichtig, dass der Alltagsstress minimiert wird. Ausreichend Schlaf, viel frische Luft und ein Ausgleich zum Alltagsstress sind ideal. Dauerstress ist negativ für die Eizellreifung. Wer kurz nach vor und kurz nach dem Eisprung den Sex mit dem Partner plant, erhöht die Chancen auf eine Schwangerschaft außerdem. Sex ist zudem entspannend. Die Spermien sind zwei bis fünf Tage tatsächlich lebensfähig und somit kann man sagen, dass die fruchtbaren Tage ungefähr eine knappe Woche umfassen.

Ein Eisprungkalender dokumentiert zudem über ein halbes Jahr die Zyklusdauer und bildet einen Durchschnittswert. Wie kann Kinderwunsch unterstützt werden? Auch mit dem Messen der Basaltemperatur kann man die fruchtbaren Tage erkennen, jedoch ist diese Methode etwas aufwändiger. In der Apotheke gibt es spezielle Basalthermometer und Kurvenblätter, damit die Aufzeichnungen gelingen. So werden die Chancen auf das geplante Kinderglück erhöht auf natürliche Art und Weise.

Menstruationsbeschwerden natürlich lindern

Menstruationsbeschwerden natürlich lindern

Menstruationsbeschwerden natürlich lindern

Während die einen Frauen unter dem PMS leiden, trifft es die anderen besonders hart, wenn die Tage erst mal da sind. Teilweise sind die Beschwerden sogar so stark, dass die Frau ihren alltäglichen Aktivitäten nicht mehr nachgehen kann und sich am liebsten mit einer Wärmflasche eins Bett verkriecht. Zur Linderung von Menstruationsbeschwerden gibt es aber neben der Wärmflasche noch eine ganze Reihe weitere, natürliche Mittel.

 

Menstruationsbeschwerden – die Symptome

Am häufigsten treten regelrechte Krämpfe im Unterbauch auf. Verantwortlich sind dafür die Prostaglandine, die ein Zusammenziehen der Gebärmutter verursachen, damit das Blut abgestoßen wird. Die Schmerzen sind manchmal so stark, dass sie in den Rücken ausstrahlen. Einige Frauen haben Begleiterscheinungen wie Migräne, Übelkeit, Erbrechen, Spannungsgefühle in den Brüsten und Schwindel. Hinzu kommen Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Schlaflosigkeit.

 

Regelschmerzen: Tipps und Tricks

Auch wenn den meisten Frauen bei Menstruationsbeschwerden danach ist, sich im Bett zu verkriechen – Spaziergänge oder leichter Sport können dabei helfen, die Muskeln und Verkrampfungen zu lockern. Wichtig ist aber auch eine gesunde Ernährung, die reich an Eisen, Magnesium, Vollkornprodukten und Nüssen ist. Milchprodukte hingegen sollten eher gemieden werden.

Einigen Frauen helfen homöopathische Behandlungen, andere schwören auf die traditionelle chinesische Medizin. Der Heilpraktiker oder Apotheker kann helfen, die passenden Globuli zu finden.

Sollte die sanften Methoden nichts mehr bringen, kann in der Apotheke ein frei verkäufliches, leichtes Schmerzmittel besorgt werden, was Erleichterung bringt. Geeignet sind hier vor allem Ibuprofen oder Paracetamol.

Wenn nicht gerade ein Kinderwunsch besteht, kann der Arzt gefragt werden, ob vielleicht die Einnahme eines hormonellen Verhütungsmittels eine Möglichkeit sein könnte, die Beschwerden zu lindern. Allerdings bringen diese auch wieder Nebenwirkungen mit sich, das sollte immer bedacht werden.

Wenn gar nichts hilft bzw. wenn die Schmerzen ungewohnt stark auftreten, sollte sicherheitshalber der Gynäkologe aufgesucht werden, denn in seltenen Fällen kann sich dahinter auch die Krankheit Endometriose verbergen.

 

Warme oder Kälte bei Unterleibschmerzen ?

Die meisten Frauen empfinden, wenn sie an Unterleibskrämpfen leiden, Wärme als sehr hilfreich und entspannend. Das spricht dafür, sich mit der Wärmflasche ins Bett zu legen oder aber ein warmes Bad zu nehmen. Kälte wäre also in den meisten Fällen eher kontraproduktiv, da mit der Wärme eine Entspannung bewirkt wird, mit der Kälte eher eine Anspannung.

 

Frauenkräuter und ihre Wirkung

Als regelrechtes Frauenkraut bekannt sind Mönchspfeffer, Frauenmantel, Johanniskraut, Schafgarbe und die Traubensilberkerze. Alle diese Kräuter wirken entspannend und können, zum Beispiel in Form von Frauentee, die Menstruationsbeschwerden lindern.
Schafgarbe hemmt die Hormonbildung und wirkt entzündungshemmend. Mönchspfeffer bringt den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht und hemmt die Produktion von Prolaktin. Frauenmantel kann vor allem Frauen mit starken Blutungen helfen, außerdem wirkt dieses Kraut krampflösend.

 

Tee gegen Menstruationsbeschwerden ?

Empfohlen wird häufig eine Kräutermischung in Form von Tee, um Menstruationsbeschwerden zu lindern. Frauentee oder Zyklustee beinhaltet eine Kombination aus den genannten Kräutern und sollte während dieser Zeit 2-3-mal täglich getrunken werden.

 

Kinderwunsch

Kinderwunsch

Was kann man bei Kinderwunsch machen?

 

Wenn Kinderwunsch besteht und es einfach nicht zu einer Schwangerschaft kommen will, ist natürlich guter Rat teuer. Allerdings gibt es heute auch mehr Möglichkeiten denn je. Viele bedenken beim Kinderwunsch allerdings gar nicht, dass die Frau generell nur an ca. 3 Tagen pro Zyklus schwanger werden kann – nicht gerade viel. Es ist also schon mal die wichtigste Grundvoraussetzung, an genau diesen Tagen um den Eisprung herum Geschlechtsverkehr zu haben und nicht einfach irgendwann.

 

Wie kann der Kinderwunsch unterstützt werden? Die Temperaturmessmethode

Zwar mag sie als Verhütungsmethode umstritten sein, wer aber schwanger werden will, kann mit der Temperaturmessmethode sicherlich sowohl viel mehr über den eigenen Körper erfahren, als auch schnell die fruchtbaren Tage feststellen und somit gezielt an den Kinderwunsch herangehen. Dazu muss allerdings über einen längeren Zeitraum konsequent morgens vor dem Aufstehen Temperatur gemessen und darüber Buch geführt werden. Auch die Beobachtung des Zervix Schleims gehört zu diese Methode dazu. Nach nur wenigen Wochen sind die meisten Frauen in der Lage, ziemlich genau zu sagen, wann der Eisprung stattfindet.

Wem dies zu aufwendig ist, der kann das Ganze auch mit einem Zykluscomuopter etwas einfacher gestalten, die Preise sind hier aber relativ hoch. Dennoch ist das eine Anschaffung, die sich durchaus lohnen kann.

 

Was sollte bei Kinderwunsch beachtet werden? Sanfte Methoden, um schwanger zu werden

Manchmal will es einfach nicht klappen mit dem Kinderwunsch. Bevor man zu „schärferen Geschützen“ wie Hormonen oder einer künstlichen Befruchtung greift, gibt es noch eine ganze Reihe an sanfteren Methoden. Frauenärzte wissen hierüber in der Regel Bescheid – die Bandbreite reicht von Phythotherapien über pflanzliche Präparate mit östrogenhaltigen Inhaltsstoffen bis hin zu Fruchtbarkeitsmassagen, Homöopathie oder Hormonyoga. All diese Anwendungen sollen den Zyklus stabilisieren bzw. dabei unterstützen, mehr Hormone zu produzieren.

Unter Umständen kann auch eine Ernährungsumstellung helfen, wenn eine Schwangerschaft geplant ist. Auf ausreichend Vitamine und Mineralstoffe muss natürlich gerade jetzt ein Augenmerk gelegt werden. Es geht also nicht immer nur um eine Behandlung, sondern oftmals muss auch der eigene Lebensstil überdacht werden.

 

Worauf sollte ich bei Kinderwunsch verzichten?

In jedem Fall sollte bei bestehendem Kinderwunsch eine ungesunde Lebensweise vermieden werden, dazu zählt auch der Konsum von viel Alkohol, Nikotin und Kaffee. Auch Stress sollte wenn möglich vermieden werden. Übergewicht kann einem Kinderwunsch ebenfalls im Weg stehen, weswegen es immer ratsam ist, auf ausreichend Bewegung zu achten.

 

Schwanger mit Kinderwunschtee oder Nestreinigertee?

Nicht immer ist der Zyklus so im Takt, wie er es ein sollte. Es gibt nämlich ziemlich vieles, was den Zyklus durcheinanderbringen kann. Manche Frauen haben zum Beispiel zu wenig Gelbkörperhormone und somit eine zu kurze Phase nach dem Eisprung, so dass sich das Ei überhaupt nicht einnisten kann. Generell ist es immer ratsam, bei Zyklusunregelmäßigkeiten und Kinderwunsch den Frauenarzt aufzusuchen.

In der Naturheilkunde haben sich aber auch Kräuter bewährt, die dabei helfen können, den Zyklus zu stabilisieren. Schon lange weiß man in der Frauenheilkunde, dass Frauenmanteltee sich auf den Zyklus stabilisierend auswirkt. Insofern kann es also sinnvoll sein, sich dieses Wissen zunutze zu machen und den Zyklus sanft mit den entsprechenden Kräutern zu unterstützen. Genau aus diesem Grund sind Kinderwunschtees, auch Klapperstorchtee oder Nestreinigertee genannt, bei Kinderwunsch hilfreich.

In Kinderwunsch- und Klapperstorchtee befinden sich je nach Hersteller neben Frauenmantel auch Kräuter wie Brombeerblätter, Mönchspfeffer und Storchenschnabelkraut. Die Kräuter tragen dazu bei, dass sich der Zyklus stabilisiert, zugleich wird die Gebärmutterschleimhaut beim Aufbau unterstützt und die Einnistung des befruchteten Eis wird gefördert.

Saugverwirrung – was ist das?

Was ist Saugverwirrung? Babys, die gestillt werden, können natürlich auch ab und zu das Fläschchen bekommen mit der abgepumpten Milch der Mutter oder, in Ausnahmefällen, auch mal mit etwas Tee. Doch was sich zunächst so einfach anhört, kann tatsächlich beim Baby zu regelrechter Saugverwirrung führen. Das hat aber ganz einfache Gründe.

Der Saugvorgang des Babys an der Brust

Wenn man sich vor Augen hält, dass der Saugvorgang an der Brust eigentlich ganz anders abläuft als der am Fläschchen, wird schnell klar, warum manche Babys damit schlichtweg ihre Probleme haben. An der Brust kostet es das Baby nämlich so einiges an Mühe, um an die kostbare Milch zu gelangen. Es muss mit dem Kiefer regelrecht die Milch herausdrücken, was kraftaufwendig und anstrengend ist.

Es muss außerdem den Mund und die Zunge beim Trinken an der Brust ganz anders formen als wenn es an der Flasche trinken würde. Den Dreh dazu haben Babys aber in der Regel ganz schnell heraus, schließlich liegt das ja in der Natur der Dinge. Wenn dann aber alles klappt und das Baby plötzlich anstatt der gewohnten Brust eine Flasche bekommt, kann das logischerweise Verwirrung stiften. Die Folge ist, dass das Baby eine regelrechte Saugverwirrung hat und an der Brustwarze herumkaut, was wiederum zu wunden Brustwarzen führen kann.

Der Trinkvorgang am Fläschchen

Für das Baby ist es um ein vielfaches leichter, aus der Flasche zu trinken als an Mamas Brust. Das bedeutet, dass es dabei mit viel weniger Kraftaufwand genau dieselbe Menge an Flüssigkeit herauskommt. Warum also sich später noch anstrengen, wenn es doch auch viel einfacher ginge? Ein ständiger Wechsel zwischen Brust und Fläschchen ist also für das Baby mitunter ganz schön schwierig zu bewerkstelligen. Wenn es dann nämlich erstmal das deutlich einfachere Nuckeln am Fläschchen gewohnt ist, will es vielleicht gar nicht mehr an die Brust zurück. Oder es weigert sich von vornherein, überhaupt am Fläschchen zu trinken, weil sich diese nicht nur völlig anders anfühlt, sondern auch ganz anders riecht. Selbiges gilt übrigens auch für Schnuller, denn auch daran saugen Babys natürlich ganz anders als an Brust und Fläschchen.

Wie kann man einer Saugverwirrung vorbeugen?

Beispielsweise, indem man Fläschchen kauft mit speziellen Saugern, die ähnlich geformt sind wie die Brustwarze und dem Kiefer des Kindes angepasst wurden. Ebenfalls hilfreich könnte es sein, anstelle des Milchsaugers einen Teesauger zu verwenden, bei diesem ist nämlich das Loch etwas kleiner, was wiederum mehr Arbeit beim Saugen bedeutet. Auch hier muss sich also das Baby anstrengen, damit Flüssigkeit kommt. Es gibt sogar im Handel spezielle Babyfläschchen, bei denen der Säugling zuerst mehrfach fest saugen muss, bevor die Milch fließt.

Je ähnlicher also der Saugvorgang dem des Stillens ist, umso einfacher tut sich Baby wahrscheinlich damit. Übrigens haben vor allem kleinere Babys Probleme mit dem Umgewöhnen. Daher empfiehlt es sich, gerade den Allerkleinesten möglichst noch nicht gleich das Fläschchen zu geben und auch die ersten Wochen auf einen Schnuller zu verzichten. Ist das Kind etwas größer, dann weiß es bereits ganz genau, wo es wie saugen muss und die Gefahr einer Saugverwirrung ist kleiner. Andererseits gibt es aber auch Kinder, die problemlos immer wieder zwischen Brust und Fläschchen wechseln – das ist individuell ganz unterschiedlich.

Das Verweigern der Flasche

Manchmal verweigern Babys die Flasche auch aus ganz unterschiedlichen Gründen. Dies muss dann noch gar nicht mal grundsätzlich eine Saugverwirrung sein. Immerhin riecht die Flasche nicht nach Mama! Häufig klappt es besser, wenn stattdessen Papa die Flasche gibt, denn wenn das Baby erst mal bei der Mutter im Arm liegt, riecht es die Milch und will dann nun mal wie gewohnt an seine „altbekannte“ Nahrungsquelle – die Brust – und nicht etwa ans Fläschchen. Hier sind die Kinder aber ganz unterschiedlich. Ändern kann man daran oftmals nicht viel, außer geduldig sein und es einfach immer wieder mal probieren. Irgendwann wird sich die Saugverwirrung der Babys legen.

Beim Stillen abnehmen

Beim Stillen abnehmen

Wer während dem Stillen abnehmen möchte, sollte einige Dinge beachten. Dass nach der Schwangerschaft nicht sofort alle Pfunde, die man in den letzten Monaten zugenommen hat wieder verschwunden sind, ist manchmal gar nicht so einfach zu akzeptieren. Viele Frauen legen während der Schwangerschaft mehrere Kilos zu – die paar Kilos, die das Baby wiegt, sind nur ein Bruchteil davon. Also ist nach der Geburt auch nicht gleich wieder das Ausgangsgewicht von vor der Schwangerschaft da – auch klar. Die gute Figur ist verschwunden, stattdessen befindet sich am Bauch nach wie vor ein viel zu großes Polster, die Brust ist deutlich vergrößert und überhaupt sind auch Beine und Po dank Wasser- oder Fetteinlagerungen einfach überhaupt nicht mehr so wie früher.

Vielen jungen Müttern kann es deswegen gar nicht schnell genug gehen mit dem Abnehmen, damit möglichst bald alles wieder so straff wird wie in alten Zeiten. Allerdings ist hierbei unbedingt ein bisschen Geduld gefragt, denn beim Stillen abnehmen ist nicht unbedingt gesund für Mutter und Kind.

Die Stillzeit – absolut ungeeignet für eine Diät

Und wenn es noch so verlockend ist: Beim Stillen abnehmen schadet dem Kind. Die Stillzeit ist die denkbar ungünstigste Zeit, um eine Diät zu beginnen. Das liegt ganz einfach daran, dass während einer Diät immer zugleich auch Schadstoffe aus dem Körper ausgeschieden werden. Ganz klar, wer diese als erstes abbekommt: der Säugling, und zwar direkt über die Muttermilch. Das bedeutet also, dass – auch wenn die Figur, die völlig aus der Form geraten ist, noch so nervt – jetzt der absolut falsche Zeitpunkt für eine Diät wäre.

Beim Stillen abnehmen – Zu wenig Nährstoffe

Außerdem kann es bei einer Diät auch immer passieren, dass es zu einem Nährstoffmangel kommt. Und natürlich ist der in der Stillzeit unbedingt zu vermeiden. Es gilt das Gleiche, wie in der Schwangerschaft: da die Frau nun zwei Personen ernähren muss, sollte sie ein besonderes Augenmerk darauf legen, was sie isst.

Gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig

Das bedeutet zwar nicht, gleich für zwei zu essen, es sollte aber auch nicht heißen, Fertigprodukte, Süßigkeiten, Limonade und Chips zu sich zu nehmen. Sondern vielmehr jede Menge Gemüse (am ehesten natürlich solches, was nicht bläht), Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und hochwertige Fette, wie Oliven- oder Rapsöl. Auch Fisch sollte immer wieder auf dem Speiseplan stehen, Fleisch und Wurst hingegen eher selten bis gar nicht. Wenn die Stillende auf eine gesunde Ernährung achtet ohne Diät zuhalten, aber auch ohne Ungesundes zu essen, kommt die gute Figur irgendwann von ganz alleine zurück.

Beim Stillen abnehmen? – Sport und Rückbildung ist viel wichtiger!

Zu gegebener Zeit kann natürlich die junge Mutter auch damit wieder anfangen  Sport zu treiben, zumindest in Maßen. Von Leistungssport während der Stillzeit wird eher abgeraten; Fahrradfahren, Yoga, Tanzen, Gymnastik oder Schwimmen hingegen sind Sportarten, die auch während des Stillens ausgeübt werden können. Ganz wichtig ist der Besuch einer Rückbildungsgymnastik. Denn gerade hier, unter der Leitung einer erfahrenen Hebamme, werden wichtige Übungen zur Rückbildung der Gebärmutter, des Bauchs und zur Straffung des Beckenbodenmuskels gezeigt. Also: eins nach dem anderen! Zuerst ein paar Wochen Rückbildung, dann anfangen mit „ruhigeren“ Sportarten und wenn Baby dann abgestillt ist, kann auch wieder die erste Diät in Angriff genommen werden.

Es gilt immer noch der Spruch: „9 Monate lang hat es gedauert, bis der Bauch sich gebildet hat, ebenso lange wird es dauern, bis er wieder verschwunden ist“. Unsere Empfehlung: Beim Stillen abnehmen schadet dem Kind. Deswegen gilt: Ruhebewahren – alles zu seiner Zeit!

Abstillen – aber richtig!

Abstillen – aber wie?

Wann ist es soweit fürs Abstillen? Auch die schönste Stillzeit geht irgendwann einmal vorbei und das ist gut so. So schön es auch ist, wenn das Baby an der Brust nuckelt, irgendwann wird es einfach Zeit für das Baby, sich „abzunabeln“, bei den Großen mitzuessen und von der Brust entwöhnt zu werden. Die Frage, die sich dabei stellt, ist natürlich nur: wann ist es soweit fürs Abstillen und wie stellt man das am besten an?

Gründe für das Abstillen

Die Gründe, um die Stillzeit so langsam zu ende gehen zu lassen, sind vielfältig. Manchmal ist es so, dass das Baby selber bestimmt, wann Schluss ist mit Nuckeln, einfach weil es das Interesse an der Brust verliert oder mehr Hunger hat und die Milch nicht mehr reicht. Manchmal braucht Baby die Brust der Mama auch nur noch zum Beruhigen oder für den kleinen Schluck zwischendurch. Oftmals ist aber auch die berufliche Situation der Mutter ausschlaggebend dafür, dass es erforderlich wird, das Baby abzustillen. Oder eine Erkrankung oder Medikamenteneinnahme hindert die Mutter daran, das Baby weiterzustillen. Was auch immer der Grund dafür ist: Das Abstillen sollte behutsam vonstatten gehen und, wenn möglich, sollte die Mutter auf ihr Gefühl und letztendlich auch auf ihr Baby hören. Einen „richtigen“ Zeitpunkt zum Abstillen gibt es nämlich nicht. Während sich das eine Baby vielleicht schon mit 6 Montan abstillt, gibt es auch andere Babys, die sogar mit 3 Jahren noch ab und zu an die Brust wollen. Das ist und bleibt eine ganz persönliche und individuelle Entscheidung, die niemand anders zu treffen hat als die Mutter und deren Baby. Die Stillkommission empfiehlt übrigens das volle Stillen des Babys bis Ende des 6. Lebensmonats und danach erst ein langsames Zufüttern. Oftmals ist das Baby dann gegen Ende seines ersten Lebensjahres ganz abgestillt. Aber eben nicht immer.

Der Abschied vom Stillen

Der einen Mutter fällt es ganz leicht, das Abstillen, unter anderem auch aus dem Grund, weil es für sie dann wieder viel größere Freiheiten und Unabhängigkeit bedeutet. Der anderen Mutter fällt es eher schwer, ihr Baby „loszulassen“ und die intime Stillbeziehung zu beenden. Aber solche Situationen wird es im Lauf des Kinderlebens immer wieder geben: Phasen, in denen es sich abnabelt und einen Schritt weiter nach vorne macht – sei es nun das Abstillen, das Laufen lernen, das in den Kindergarten gehen oder die Einschulung. Ganz klar, es ist ja eigentlich genau das, was man als Eltern will: Dass das Kind irgendwann zu einem eigenständigen Menschen heranwächst und dazu gehört eben auch, dass es sich irgendwann mal von der Mutterbrust verabschiedet und am Tisch mitisst.

Abstillen – möglichst sanft

Am einfachsten geklappt das Abstillen, wenn das Baby es selbst so will. Schwieriger wird es bei Kindern, die immer wieder, und sei es auch nur zum Beruhigen, an Mamas Brust wollen. Auf jeden Fall ist es beim Abstillen so, dass aufgrund des geringen Nuckelns und des sinkenden Hungers an der Brust – denn das Baby bekommt zu dem Zeitpunkt ja schon Brei – auch das Angebot an Milch sinkt. Irgendwann kommen also nur noch ein paar Tropfen Milch, die das Kind nicht mehr sättigen, sondern das Nuckeln hat dann wirklich nur noch einen beruhigenden Effekt. Je länger die Mutter sich Zeit lassen kann mit dem Abstillen, desto sanfter geht es meistens auch vonstatten. Ideal wäre es, über Wochen und Monate nach und nach eine Mahlzeit nach der anderen zu ersetzen. Ein sanfter Übergang ist es, wenn es vor zuerst vor und nach der Mahlzeit noch ein paar Schlucke Milch gibt und sich diese Milchmenge, aber auch die Stilldauer und Häufigkeit, nach und nach verkürzt. So kann sich der Verdauungstrakt des Babys nach und nach ganz behutsam umstellen.

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