Schwangerschaftstee ab der wievielten Schwangerschaftswoche?

In der Schwangerschaft ist es wichtig, viel zu trinken, damit die Nieren stets arbeiten können und der Körper nicht anfängt zu dehydrieren.

Eine Schwangere sollte besonders darauf achten, dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen, weil sie das Ungeborene mitversorgen muss.

Außer Wasser bietet sich Tee hervorragend an. Das bietet Abwechslung und macht es leichter, vermehrt zu trinken. Unseren Schwangeschaftstee „Ich freu mich auf Dich“ können Sie bedenkenlos bereits zu Beginn Ihrer Schwangerschaft genießen, da wir keine Himbeerblätter beigefügt haben.

Himbeerblättertee lockert die Muskulatur des kleinen Beckens stark auf und hat auf die Darmmuskulatur eine entgiftende Wirkung. Da der Darm direkt an der Gebärmutterwand entlang läuft, regt dieser an, mit aktiv zu sein. Deshalb wird dem Himbeerblättertee eine wehenfördernde Eigenschaft zugeschrieben.

Ganz einfach können Sie sich diesen selbst herstellen (siehe: Himbeerblättertee selber machen) und mit unserem Schwangerschaftstee kombinieren.

Ab der 35. SSW können Sie zu der normalen Trinkmenge noch 2 – 3 Tassen Himbeerblättertee genießen.

Weitere Informationen zum Himbeerblättertee in der Schwangerschaft finden Sie hier »

Schwangerschaft: verzichten Sie auf …

Auf was Sie verzichten sollten in der SchwangerschaftWährend der Schwangerschaft ist vor allem auf die Ernährung ein besonderes Augenmerk zu legen. Das ist einleuchtend, denn immerhin ernährt die Schwangere in der Zeit eine weitere Person mit. Noch dazu eine, für die es ganz wichtig ist, groß zu werden und alle Organe richtig auszubilden – das Ungeborene!

Eine Zeit also, die aus ernährungstechnischer Sicht ganz besonders wichtig ist. Das Ungeborene bekommt schließlich alles, was die Mutter so zu sich nimmt, fast ungefiltert ab. Das gilt leider auch für alle Dinge, die sich unter Umständen negativ auf den Körper des Babys auswirken könnten. Ein paar Lebensmittel sind während der Schwangerschaft aus dem Grunde tatsächlich tabu.

 

Alkohol
Dass Alkohol ganz oben auf der Tabu-Liste steht, sollte eigentlich klar sein, kann aber trotzdem nicht oft genug wiederholt werden. Alkohol kann auch in kleinen Mengen schon schädlich sein für das Ungeborene, also bitte lieber gleich ganz darauf verzichten als ein Risiko eingehen! Die Zeiten, zu denen wieder Alkohol erlaubt ist, kommen schnell genug. Jetzt ist dafür auf jeden Fall ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt!

 

Zigaretten
Mindestens genauso schlimm ist das Rauchen. Wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat, sollte tunlichst damit aufhören – dem Baby und sich selbst zuliebe. Wenn man weiß, was das Rauchen am Ungeborenen für Schäden verursachen kann, bleibt einem eigentlich auch gar nichts anderes mehr übrig, falls man auch nur einem Hauch an Verantwortungsgefühl hat. Es wird also allerhöchste Zeit, dem Glimmstängel zu entsagen!

 

Nahrungsmittel
Die gute Nachricht: Die allermeisten Lebensmittel sind weiterhin erlaubt. Aber eben leider nicht alle. Zum Beispiel verstecken sich in Rohmilch und Rohmilchkäse möglicherweise gefährliche Bakterien, die Listeriose übertragen können. Sobald sich also auf einem Milchprodukt der Hinweis findet „aus Rohmilch hergestellt“ sollte die werdende Mutter lieber darauf verzichten. Bei Käse trifft dies häufig auf Münster oder Limburger zu. Beim Verzehr von Camembert wird empfohlen, die Rinde sicherheitshalber zu entfernen.

Rohes und ungekochtes Fleisch gilt neben Katzenkot als Hauptüberträger der gefährlichen Krankheit Toxoplasmose. Von rohem Fleisch sollten Schwangere also genauso während der neun Monate lieber die Finger lassen, wie von Katzenklos. Beim Fleisch betrifft das Tartar, Mett, Carpaccio sowie Rohschinken oder rohe Pökelwurst. Aber nicht nur bei rohem Fleisch, sondern auch bei Fisch ist Vorsicht geboten. Dies betrifft vor allem die Sorten Graved Lachs, Sushi und kalt geräucherte Fischwaren.

Bei Innereien wie Leber ist die Schadstoffbelastung meist erhöht, also ist hierauf ebenfalls sicherheitshalber lieber ganz zu verzichten. Bei Salaten ist es grundsätzlich emfpfehlenswert, diese vor dem Verzehr gründlichst zu waschen, Obst und Gemüse sollte man möglichst nach dem Waschen sogar noch mit einem Tuch abreiben. Auch ein Zuviel an Zucker und Weißmehlprodukten ist nicht zu empfehlen, da sie dem Körper nur „leere“ Kohlenhydrate zuführen, zugleich aber zu wenig oder gar keine Nährstoffe.

 

Getränke
Mal abgesehen vom bereits oben erwähnten Alkoholverbot, sollten Schwangere Kaffee nur in Maßen zu sich nehmen (maximal 2-3 Tassen pro Tag) und Getränke, die viel Chinin enthalten, wie beispielsweise Bitter Lemon, vermeiden. Auch Cola oder diverse Energydrinks sind in der Schwangerschaft ganz sicher nicht das richtige Getränk zum Durst löschen.

Wichtig ist während der Schwangerschaft eine ausgewogene Ernährung, mit viel frischem und gewaschenem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und hochwertigen Ölen. Im Prinzip sollte die Ernährung genauso (gesund) aussehen, wie auch vor und nach der Schwangerschaft.

Krampfadern in der Schwangerschaft

Krampfadern in der SchwangerschaftSo schön die Schwangerschaft auch ist: Leider müssen sich werdende Mütter auch meistens mit diversen Zipperlein und Leiden herum-ärgern, von denen sie vorher womöglich noch nicht einmal etwas gehört haben.

Dazu gehören auch Venenprobleme ver-schiedenster Art, allen voran die Krampfadern.

 

Wie entstehen Krampfadern?

In der Schwangerschaft ist das Bindegewebe der Frau leider besonders schwach und dehnbar. Dies liegt unter anderem – wie sollte es auch anders sein – an den Hormonen. Die Venen werden weiter, dadurch kann das Blut schneller und leichter in die Beine fließen und sich dort stauen.

Das kann soweit führen, dass die Venen sich regelrecht aus der Haut herausdrücken. Meistens treten Krampfadern an den Beinen auf, manchmal jedoch auch am After (dann spricht man von Hämorrhoiden) oder auch im
Vaginalbereich, hier jedoch eher seltener.

 

Sind Krampfadern gefährlich?

Zum einen stellen Krampfadern natürlich ein kosmetisches Problem dar, da sie einfach unschön aussehen. Das aber ist leider noch nicht alles. Völlig harmlos sind sie nämlich ebenfalls nicht. Immerhin können Krampfadern bis hin zu Venenentzündungen oder auch Thrombosen führen, weswegen man sie niemals auf die leichte Schulter nehmen sollte.

 

Wie kann man der Entstehung von Krampfadern am besten vorbeugen?
Zum Beispiel durch viel Bewegung. Es hilft schon das Vermeiden von längerem Stehen, zudem sollten Schwangere mit Neigung zu Krampfadern immer für reichlich Bewegung sorgen, wie Radfahren, Spazieren gehen, Walken, Wandern oder Schwimmen. Auch das Hochlegen der Beine ist wichtig, wenn z.B. bei der Arbeit längeres Sitzen angesagt ist.

Schon ein kleiner Hocker unter oder neben dem Schreibtisch ist für die Beine eine wahre Wohltat. Das Übereinanderschlagen der Beine sollte vermieden werden. Schlafen sollten werdende Mütter mit Venenproblemen auf der Seite und zwar bevorzugt links. Denn die untere Hohlvene liegt auf der rechten Körperseite und kann dann nicht abgedrückt werden.

Beim Schlafen sollten ebenfalls die Beine höher liegen, ggfs. hilft hierbei ein Seitenschläfer- oder auch ein Stillkissen. Außerdem sollte eine größere Gewichtszunahme unbedingt verhindert werden, da diese die Probleme der Venen nur noch verschlimmert.

 

Helfen Stützstrümpfe?
Falls wirklich akute Beschwerden auftreten und sich keine Besserung zeigt, sind möglicherweise Stützstrümpfe angesagt. Diese werden in der Apotheke oder im Sanitätshaus angepasst und dabei auch gleich gezeigt, wie man sie an- und auszieht.

Zugegeben, sie sehen zwar nicht gerade toll aus, und das Tragen ist vor allem während der warmen Sommermonate sehr lästig, wenn aber Venenprobleme bestehen, sind sie meistens sehr hilfreich und unumgänglich. Werden diese Strümpfe bereits morgens im Liegen und noch vor dem Aufstehen angezogen, verhindern sie, dass später zu viel Blut in die Beine sackt.

 

Pflanzliche Mittel
Nach Rücksprache mit dem Arzt gibt es in der Apotheke auch diverse pflanzliche Mittel, die etwas Linderung bringen können.

 

Wann zum Arzt?
Venenprobleme sind nicht völlig harmlos. Sobald Fieber, Schmerzen oder ein erhöhter Herzschlag hinzukommen oder aber sich an den Krampfadern eine gerötete und schmerzende Stelle bildet, sollte schnellstens der Gang zum Arzt anstehen. Kommt Atemnot hinzu, ist der Krankenwagen anzurufen. Lieber einmal zu oft als zu spät zum Arzt gehen!

 

Wann verschwinden die Krampfadern wieder?
Oftmals verschwinden diese nur wenige Monate nach der Entbindung wieder. Leider werden Krampfadern bei jedem Kind, was hinzukommt, eher schlimmer. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich die Krampfadern operativ entfernen zu lassen.

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Sodbrennen in der SchwangerschaftSodbrennen in der Schwangerschaft, Übelkeit, Krampfadern, Schwangerschaftsstreifen.

Die Liste der Zipperlein, die sich in der Schwanger-schaft einstellen, von denen man möglicherweise sogar vorher noch niemals etwas gehört hat, ist lang.

 

Was genau ist Sodbrennen?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um ein brennendes und unangenehmes Gefühl vom unteren Bereich des Halses bis zu Brust. Vor allem die Veränderungen des Hormonhaushalts sorgen dafür, das Sodbrennen in der Schwangerschaft auftritt.

Durch das Hormon Progesteron wird der Muskel zwischen Magen und Speiseröhre entspannt, was bedeutet, dass er vermehrt Magensäure in die Röhre hindurch lässt.

Am Ende der Schwangerschaft drückt das Baby zusätzlich von unten die Magensäure in Richtung Speiseröhre. Das Aufsteigen des sauren Mageninhalts reizt die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre und das wird als brennend und sehr unangenehm empfunden.

Aber auch die Art der Ernährung spielt eine große Rolle, wenn die Schwanger dem Sodbrennen in der Schwangerschaft entgegen wirken möchte.

In welcher Zeit ist Sodbrennen in der Schwangerschaft am schlimmsten? Die meisten Schwangeren klagen in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft vermehrt über Sodbrennen. Das Phänomen verschwindet häufig mit der Geburt so schnell wieder, wie es gekommen ist. Immerhin leiden insgesamt circa 30% aller werdenden Mütter unter Sodbrennen. Viele Schwangere finden es in der Nacht besonders schlimm, weil im Liegen der Mageninhalt es
noch leichter hat, in die Speiseröhre zu fließen.

 

Was hilft gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft?

Eine ganze Menge! Es ist zwar schwierig, das Sodbrennen in der Schwangerschaft ganz zu verhindern, mit den folgenden Tipps können die Beschwerden aber deutlich gemindert werden. Zum Beispiel kann stark gewürztes und fettiges Essen die Beschwerden deutlich verschlimmern. Selbiges gilt auch für Alkohol, Kaffee und Zitrusfrüchte sowie Fruchtsäfte (denn diese säuern ganz besonders), leider aber auch für Schokolade.

Unbedingt sollte die Schwangere sich angewöhnen, beim Essen langsam zu kauen und sich Zeit zu lassen. Übrigens sollte sie während des Essens nicht zu viel Flüssigkeit zu sich nehmen, sondern das Trinken besser über den Tag verteilen. Weiterhin gilt die Regel, lieber mehrere kleine Mahlzeiten am Tag, als wenige große. Nach dem Essen sollte sich die werdende Mutter, wenn möglich, eine Stunde lang nicht hinlegen und schlafen, am besten mit leicht erhöhtem Kopfteil des Betts. Ansonsten wird die Magensäure immer wieder einen Weg in die Speiseröhre finden und genau das möchte man ja verhindern.

Weitere Tipps, deren Wirksamkeit allerdings nicht belegt sind, sind das Trinken von etwas Milch, das langsame Kauen von geschälten Mandeln oder Haselnüssen, ein Teelöffel Senf nach dem Essen, das Kauen von einer halben rohen Karotte und das Trinken von zwei Schluck
warmem Wasser vor dem Essen.

 

Wenn gar nichts hilft

Dann sollte der Frauenarzt befragt werden! Es gibt nämlich verschiedene Tabletten für den Magen, die für das Neugeborene unschädlich sind, das Sodbrennen in der Schwangerschaft aber deutlich lindern können. Dies aber zu entscheiden und zu verschreiben, ist Sache des Arztes.

Auch Akupressur kann unter Umständen eine Besserung mit sich bringen. Auf jeden Fall ist Sodbrennen in der Schwangerschaft zwar äußerst lästig, aber ansonsten in keiner Weise irgendwie schädlich für Mutter und Kind. Der große Trost ist, dass dieses Phänomen fast immer nach der Schwangerschaft von ganz alleine wieder verschwindet.

Magnesiummangel in der Schwangerschaft

MagnesiummangelWenn Schwangere unter Herzklopfen, Waden-krämpfen, Müdigkeit und Verstopfung leiden, ist das oft ein Hinweis auf Magnesiummangel.

Dazu kann es schnell kommen, angesichts des während der Schwangerschaft und Stillzeit erhöhten Magnesiumbedarfs von 310 bezieh-ungsweise 390 mg am Tag.

Experten empfehlen sogar, während der Schwangerschaftsmonate täglich rund 400 bis 500 mg Magnesium einzunehmen. Damit wird sicher gestellt, dass Mutter und Kind keine Unterversorgung erleiden. Denn ein langfristiger Magnesiummangel kann ernste Folgen haben. Da der Körper nicht in der Lage ist, Magnesium selbst zu bilden, muss der komplette Bedarf durch die Nährstoffzufuhr gedeckt werden.

Hier wird jedoch nicht das vollständige im Nahrungsmittel enthaltene Magnesium weiterverarbeitet, weshalb Mediziner die erhöhten Magnesium-Dosen empfehlen.

 

Die Bedeutung von Magnesium in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft und auch in der Stillzeit muss sowohl der eigene als auch der Magnesiumbedarf des Kindes abdecken werden. Denn der Nachwuchs benötigt den Mineralstoff für eine gesunde Entwicklung von Knochen und Gewebe. Experten zufolge benötigt das Baby speziell ab dem vierten Monat viel Magnesium, da es sich dann sehr schnell entwickelt.

Die werdende Mutter wiederum hat einen erhöhten Magnesiumbedarf, um hormonell bedingte Nährstoffausscheidungen auszugleichen. Magnesium wird beispielsweise in hohem Maße von der Plazenta benötigt und schützt auch vor vorzeitigen Wehen.

Symptome für Magnesiummangel in der Schwangerschaft sollten auf jeden Fall ernst genommen werden. Denn die Folgen eines Mangels können laut Gesundheitswissenschaftlerin Isabell Goyn von www.magnesium-ratgeber.de gravierend sein: „Sowohl für die werdende Mutter wie auch das heranwachsende Kind ist die ausreichende Versorgung mit Magnesium während der Schwangerschaft wichtig.

Bei Unterversorgung drohen dem Säugling Risiken wie Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Störungen des Knochenwachstums, Calciummangel und Blutzuckeranstieg.“

 

Ausreichende Magnesiumzufuhr sicher stellen

Idealerweise decken Schwangere ihre erhöhten Magnesiumbedarf zum größten Teil über die Ernährung ab. Das heißt, dass besonders magnesiumhaltige Nahrungsmittel auf den täglichen Speiseplan gehören. Dazu zählen beispielsweise Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne sowie Vollkornprodukte.

Auch Mineralwasser kann viel Magnesium enthalten – hier unterscheiden sich die einzelnen Marken allerdings deutlich voneinander. Deshalb gilt: Beim Einkauf die Etiketten genau studieren, um den Gehalt an wertvollem Magnesium festzustellen.

Bei Mangelerscheinungen lässt sich der Magnesiumhaushalt über eine Ernährungsanpassung hinaus auch mittels hochkonzentrierter Nahrungsergänzungsmittel wieder ins Lot bringen.

Die Bedeutung einer ausreichenden Magnesium-Zufuhr während der Schwangerschaft ist immens: Der Mineralstoff trägt nicht nur zur gesunden Entwicklung des Kindes maßgeblich bei.

Er schützt unter anderem auch vor vorzeitigen Wehen. Deshalb sollten werdende Mütter durch ausgewogene Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel einem Magnesiummangel vorbeugen.

 

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Rückenschmerzen in der SchwangerschaftEin weit verbreitetes Problem während der Schwangerschaft sind Rückenschmerzen. Vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel leiden viele werdende Mütter darunter.

Verständlicherweise, denn das Baby wächst und wächst zu diesem Zeitpunkt, der Bauch wird dabei zusehends größer und die Belastung für den Rücken dadurch natürlich ebenfalls.

Ganze 75% aller Schwangeren stöhnen über Schmerzen im Rücken, ein kleiner Trost immerhin, man ist also mit diesem Problem wahrlich nicht alleine.

 

 

Wodurch werden diese Schmerzen genau ausgelöst?

Das kommt darauf an, um welche Art von Schmerzen es sich konkret handelt. Es gibt nämlich auch während der Schwangerschaft verschiedene Arten von Rückenschmerzen und daher auch unterschiedliche Ursachen dafür. Ist es zum Beispiel der Ischias-Nerv, der plagt, dann liegt dies vermutlich daran, dass er irgendwie abgedrückt wird. Diese Art von Schmerz ist oft unabhängig von der Schwangerschaft und war vorher meist auch schon vorhanden.

Werden die Schmerzen im Laufe des Tages immer schlimmer, liegt das an der Überdehnung der Bänder durch das Gewicht des Babys – ein ganz normales „Phänomen“ also. Manche Frauen haben aber, wenn man genauer hinsieht, gar keine Rücken- sondern vielmehr Beckenschmerzen. Und genau dieser Schmerz ist ganz typisch für Schwangerschaften, er vergeht danach meistens wieder so schnell, wie er kam, während die anderen Schmerzen auch oftmals schon
vor der Schwangerschaft vorhanden waren.

 

Wie kann man vorbeugen?

Wichtig ist natürlich zum einen, möglichst immer eine gute Haltung zu bewahren. Was bereits vor der Schwangerschaft galt, gilt jetzt umso mehr. Das heißt, wenn etwas aufgehoben werden muss (wie z.B. der Wäschekorb), sich mit aufrechtem Rücken nach unten zu beugen und dabei in die Knie zu gehen und auch auf einen Arbeitsplatz zu achten, der eine rückenfreundliche Haltung zulässt. Weiterhin scheint moderater Sport das Leiden zu mildern.

Es gibt aber auch speziell geschulte Psychotherapeuten, die dabei helfen können, entsprechende Übungen durchzuführen und Tipps zur richtigen Haltung geben.

 

Und wenn sie erst mal da sind, die Rückenschmerzen?

Dann hilft ebenfalls Sport, beispielsweise Spazierengehen, Walken, Schwimmen oder Tanzen. Auch Yoga oder Schwangerschaftsgymnastik ist meistens sehr hilfreich. Außerdem, ganz klassisch, bringt eine Massage meistens Linderung. Hierfür sollte der Partner mit einem speziellen Massageball den Rücken massieren, vor allem die betroffenen Stellen, aber auch die Muskeln seitlich der Wirbelsäule. Noch besser kann dies ein erfahrener Masseur oder auch die Hebamme. Ebenfalls Linderung bringen warme und entspannende Bäder. Im Fachhandel gibt es spezielle Bauchstützgürtel, die den Rücken ebenfalls entlasten sollen.

Was das Schlafen anbelangt, so empfinden viele Schwangere ein Stützkissen, ein Seitenschläfer- oder auch ein Stillkissen sehr angenehm, da mit diesem der Bauch gut abgestützt werden kann in Seitenlage. Auch bei langem Sitzen kann ein gut stützendes Kissen im Rücken Wunder bewirken. Wichtig ist also immer, „Haltung zu bewahren“ – wer dafür noch weitere Tipps oder Unterstützung benötigt, sollte sich an den Arzt wenden. Gute Ansprechpartner bei Rückenschmerzen sind aber auch immer die Hebamme, der Physiotherapeut, Osteopath oder der Chiropraktiker. Manchmal werden entsprechende Behandlungen sogar von der Krankenkasse bezahlt.

Sinnvoll scheinen auch diverse Aquakurse zu sein, denn die meisten Schwangeren empfinden es als äußerst angenehm, wenn sie sich im Wasser wie schwerelos fühlen, da das Gewicht des Bauchs dabei deutlich weniger zu spüren ist. Schwimmen oder Wassergymnastik ist also gerade in der Schwangerschaft besonders entspannend und wohltuend!

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