Kinderwunschtee

 

Was genau kann man eigentlich von einem Kinderwunschtee erwarten und wie ist seine Wirkungsweise? Wann sollte man Kinderwunschtee trinken? Ist Nestreinigertee oder Klapperstorchtee eigentlich dasselbe?

Wer schwanger werden will, dem stehen aus der Natur vielfältige Hausmittel und Kräuter zur Verfügung, die bei bestehendem Kinderwunsch sanft etwas nachhelfen können. Denn Kräuter gelten schon seit Jahrhunderten als Heilmittel für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Was es also mit Kinderwunschtee, Nestreinigertee und Storchentee auf sich hat, das wird im nachfolgenden Artikel genauer erklärt.

 

Wie wirkt eigentlich Kinderwunschtee?

Kinderwunschtee bzw. Zyklustee kann dabei helfen, den Zyklus zu regulieren. Dies wiederum kann dazu führen, dass die Frau schneller schwanger wird. In den meisten Babywunsch Teemischungen steckt die gleiche Grundlage, nämlich getrocknete Himbeerblätter und Frauenmantelblätter.

Himbeerblätter werden schon lange von Hebammen empfohlen, um den Zyklus zu harmonisieren. Sie gelten als durchblutungsfördernd, entkrampfend und schmerzlindernd. Zudem wird die Durchblutung der Gebärmutter gesteigert und somit ein besserer Aufbau der Schleimhaut unterstützt, was für eine geplante Schwangerschaft wichtig ist. Außerdem sollen Himbeerblätter den Eisprung fördern.

Frauenmantel hingegen gilt in der Frauenheilkunde als echtes Heilkraut und enthält Stoffe, die dem weiblichen Progesteron ähneln. Er enthält viele Gerbstoffe und wirkt sich ebenfalls auf die Schleimhaut in der Gebärmutter positiv aus.

 

Welche Unterschiede gibt es bei Storchentee/Kinderwunschtee und Nestreinigertee?

Grundsätzlich gibt es zwischen die drei genannten Tees, die teilweise auch als Zyklustee, Storchentee oder Klapperstorchtee bezeichnet werden, keine großen Unterschiede. Es kann aber sein, dass die Inhaltstoffe bzw. die Kräuter je nach Hersteller unterschiedlich zusammengesetzt sind. Häufig bieten Hersteller gleich mehrere Arten von Zyklustees an, die in ihrer Zusammensetzungen genau so ausgewählt sind, dass die Inhaltstoffe aufeinander abgestimmt sind und die Frau jeden Tee zu einer bestimmten Zeit im Zyklus trinken sollte.

 

Wann und wie Kinderwunschtee trinken?

Kinderwunschtees oder Klapperstorchtees können, wenn sie zur richtigen Zeit getrunken werden, die Chance einer Schwangerschaft erhöhen. Normalerweise wird empfohlen, in der ersten Zyklushälfte Zyklustee zu trinken, der Brombeerblätter beinhaltet und dann in der 2. Zyklushälfte auf Frauenmanteltee umzusteigen, da dieser die Einnistung fördert.

 

Babywunschtee: gegen alles ist ein Kraut gewachsen

Bei Zyklustees handelt es sich um natürliche Helfer aus der Kräuterheilkunde. Die positiven Wirkungen der darin enthaltenen Kräuter werden seit mehreren Jahrhunderten gelobt. Auch die bekannte Hebamme Ingeborg Stadelmann empfiehlt, bei bestehendem Kinderwunsch oder unregelmäßigem Zyklus diesem mit dem entsprechenden Kräutertee „auf die Sprünge zu helfen“. Dennoch ist es natürlich auch dann nicht sicher, dass eine Schwangerschaft auch wirklich eintritt. Positiv anzumerken ist aber die Tatsache, dass Kinderwunsch- und Zyklustees, wenn sie in normalem Maß konsumiert werden, in der Regel keine Nebenwirkungen mit sich bringen.

Wem der Zyklus- oder Kinderwunschtee nicht süß genug schmeckt, kann diesen problemlos mit etwas Zitronen- oder Orangensaft mischen oder aber mit Honig oder Agavendicksaft süßen.

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