Frauenkräuter bei PMS

Frauenkräuter bei PMS

Frauenkräuter bei PMS-und Menstruationsbeschwerden

Frauenkräuter bei PMS und Menstruationsbeschwerden, sind speziell für Frauen ist genau das Richtige bei Schmerzen im Unterleib. PMS und Menstruation rufen bei vielen Frauen regelmäßig jeden Monat erhebliche Beschwerden hervor. Von Stimmungsschwankungen vor der Menstruation, bis zu starken Krämpfen während der ersten Tage der Menstruation kann es zu Symptomen kommen, die das Leben schwer machen. Jedoch ist es nicht nötig, starke Medikamente einzusetzen, um die Beschwerden zu lindern. Es gibt eine Reihe von ausgezeichneten Kräutern, sie sowohl gegen PMS als auch gegen Menstruationsbeschwerden hochwirksam sein können.

Wirksame Frauenkräuter bei PMS und Menstruationsbeschwerden 

Mediziner gehen davon aus, dass PMS durch eine fehlende Balance im Hormonhaushalt zustande kommt. Mönchspfeffer kann daher leicht Milderung schaffen. Das Kraut enthält Gestagene, die als pflanzliche Hormone angesehen werden können. Daher kann Mönchspfeffer ein Hormonungleichgewicht ausgleichen und wirkt außerdem ausgleichend und harmonisierend.

Frauenmantel ist ein weiteres Kraut, das effektiv gegen PMS hilft. Es enthält Phytohormone, die dem Progesteron ähneln. Daher kann Frauenmantel die Gelbkörperhormone kontrollieren und PMS unterbinden, wenn man es in der zweiten Hälfte des monatlichen Zyklus zu sich nimmt.

Teemischung gegen PMS selbst zubereiten

Wer unter PMS leidet, kann Kräuter bei Menstruation und PMS in eine Teemischung verarbeiten, die man selbst zu Hause zubereiten kann. Neben Mönchspfeffer und Frauenkraut kann man dem Tee auch Kräuter bei Menstruation und PMS wie Eisenkraut, Kamillenblüten, Lavendel und Johanniskraut beifügen. Dazu werden die Kräuter in gleicher Menge gemischt. In der zweiten Zyklushälfte wird dann täglich eine Tasse Tee getrunken, die man mit zwei Löffeln der Kräutermischung aufbrüht. Die Kombination der Kräuter bei Menstruation und PMS ist besonders wirksam.

Diese Kräuter wirken gegen Menstruationsbeschwerden

Frauenkräuter bei PMS und Menstruationsbeschwerden können sehr wirksam sein.. Wer beispielsweise unter starken Schmerzen in der Beckenregion leidet, kann diese mit Schafgabe mildern. Die Menstruationsschmerzen werden durch eine erhöhte Ausschüttung von Prostaglandinen hervorgerufen. Durch die Schafgabe kann die Ausschüttung vermindert werden, so dass auch der Schmerz verschwindet. Aus Schafgabe wird ein Tee zubereitet, den man am besten schon ab dem letzten Tag des Zyklus und die ersten Tage der Menstruation trinkt, so dass die Schmerzen gar nicht erst auftreten.

Wer in den Tagen der Menstruation unter Wassereinlagerungen im Gewebe leidet, kann sich ausgezeichnet mit Brennnesseltee behelfen. Der Tee hat eine entschlackende Wirkung und erhält außerdem viel Eisen. Es ist wichtig, auch viel Wasser zu trinken, wenn man Brennnesseltee zu sich nimmt, um den Wasserhaushalt nicht zu beeinflussen.

Einfach und wirksam: schmerzlindernder Oregano

Während der Tage der Menstruation fühlt man sich meistens ein wenig gestresst. Hat man keinen Vorrat von Teekräutern für die Menstruationsbeschwerden zur Hand, so ist es für die meisten Frauen an diesen Tagen einfach zu mühsam, erst noch im Reformhaus nach den richtigen Kräuter bei Menstruation und PMS zu suchen. Es gibt jedoch ein ganz gebräuchliches Kraut, dass man schnell im Supermarkt bei den Gewürzen findet: Oregano. Ein Tee aus getrockneten Oreganoblätter wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd. Man braucht nur einen Esslöffel Oregano mit etwa 150 ml Wasser zu überbrühen und rund 10 Minuten ziehen zu lassen. So erhält man ohne große Umstände ein ausgezeichnetes Mittel gegen Menstruationsbeschwerden, das schnell Linderung verschaffen kann.

Wie kann man den Zyklus regulieren?

Wie kann man den Zyklus regulieren?

Wie kann man den Zyklus regulieren?

 

Normalerweise, so steht es zumindest im Lehrbuch, ist der Zyklus der Frau genau 28 Tage lang. Aber was ist schon normal? Bei vielen Frauen hält sich der Zyklus nicht ans Lehrbuch und ist länger oder kurzer, manchmal aber auch ganz unregelmäßig. Das macht es den betreffenden Frauen schwierig bis unmöglich, eine Schwangerschaft zu planen, denn eine Bestimmung des Eisprungs wird dann ganz schön schwierig.

Wie bringt man den Zyklus am besten wieder ins Lot? Es kommt darauf an. Entscheidend dabei ist nämlich unter anderem, welche Zyklushälfte unregelmäßig ist – die erste oder die zweite.

 

Die Ursachen für einen unregelmäßigen Zyklus

Der Zyklus dauert bei Frauen im Durchschnitt 28 Tage. De facto sind es zwischen 23 und 35 Tagen, die der Zyklus andauert. Das ist von Frau zu Frau völlig unterschiedlich und kann sogar monatlich variieren. Unregelmäßig ist ein Zyklus aber erst dann, wenn er dauerhaft kürzer als 23 oder länger als 35 Tage ist oder wenn es immer mal wieder zu keinem Eisprung kommt. Wenn der Zyklus also nicht immer gleich ist, heißt es nicht, dass es sich um Zyklusstörungen handelt. Gewisse Schwankungen sind also völlig normal und im Rahmen.

Treten jedoch über einen längeren Zeitraum sehr lange oder sehr kurze Zyklen auf, muss von einer Unregelmäßigkeit ausgegangen werden, was ganz unterschiedliche Gründe haben kann. Dazu zähen zum Beispiel das Alter der Frau (Pubertät und Wechseljahre), Stress, die Ernährung, das Absetzen der Pille, Über- oder Untergewicht, Schwangerschaft, Stillzeit, aber auch Leistungssport.

Oder es handelt sich um krankheitsbedingte Ursachen, dies sind unter anderem Hormonelle Erkrankungen, Endometriose, das PCO Syndrom oder Entzündungen der Eierstöcke.

In jedem Fall ist es sinnvoll, bei Verdacht auf Zyklusstörungen den Frauenarzt aufzusuchen.

 

Die erste Zyklushälfte ist unregelmäßig

Falls es sich um die erste Zyklushälfte handelt, die unregelmäßig ist, dann kann Frauenmanteltee ausgesprochen hilfreich sein. Er sorgt dafür, dass das weibliche Becken besser durchblutet wird und unterstützt das Reifen der Eibläschen. Zudem hilft er dabei, dass sich die Gebärmutterschleimhaut besser aufbauen kann. Manche Hebammen empfehlen, Himbeerblättertee mit Frauenmanteltee zu mischen. Ein Frauentee mit diesen Inhaltsstoffen kann also gerade in der ersten Hälfte des Zyklus hilfreich sein.

 

Die zweite Zyklushälfte ist unregelmäßig

Wichtig ist die zweite Hälfte des Zyklus vor allem dann, wenn ein Kinderwunsch besteht. Denn wenn die Gelbkörperphase – das ist die Phase zwischen Eisprung und Blutung – nicht lange genug ist, hat das Ei, auch wenn es befruchtet ist, nicht ausreichend Zeit, sich einzunisten. Diese Phase muss mindestens 10 Tage lang sein, ansonsten wird es schwierig.

Hilfreich ist in dem Fall ein Frauentee, der Frauenmantel, Schafgarbe und/oder Mönchspfeffer enthält. Gerade letzterer unterstützt die Gelbkörperfunktion und senkt zudem den Prolaktinwert. Das kann dann sinnvoll sein, wenn die Frau sehr unter Stress oder Druck steht. Dies erschwert das Eintreten einer Schwangerschaft nämlich leider oftmals.

 

Frauentee zur Zyklusregulierung

Frauentees können also durchaus zur Stabilisierung des Zyklus getrunken werden. Allerdings sollte man bedenken, dass es sich bei diesen Kräutern um keine Wundermittel handelt. So muss zum Beispiel Mönchspfeffer über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, um überhaupt eine Wirkung zu zeigen. Es kann also ein wenig dauern, bis sich der Zyklus wider stabilisiert.

Frauenkräuter bei PMS

Was hilft bei PMS?

Was hilft bei PMS?

 

PMS – Viele Frauen können ein Lied davon singen: Die Tage vor den Tagen sind alles andere als angenehm. Manche Frauen haben sogar vor ihrer Periode so starke Probleme, dass sie ihren normalen Tätigkeiten nicht nachgehen können. Man bezeichnet dies als „Prämenstruelles Symptom“, kurz PMS. Allerdings gibt es eine ganze Menge an Möglichkeiten, um die Beschwerden zu lindern und die Tage vor den Tagen erträglich zu gestalten.

Immerhin, bei den allermeisten Frauen mit PMS sind die Symptome nicht allzu stark, so dass sie meistens gut damit zurechtkommen und etwas Ruhe und Entschleunigung sind oft ausreichend, um sich wieder besser zu fühlen.

 

Welches sind die Ursachen von PMS?

Ganz klar: Schuld sind daran einzig und allein die Hormone. Warum allerdings die eine Frau bei gleicher hormoneller Situation davon stärker betroffen ist als die andere, darüber ist man sich immer noch nicht im Klaren. Vermutlich spielen auch die Lebensumstände und einige andere Faktoren eine wichtige Rolle.

Man fand aber heraus, dass jene Frauen eher dazu neigen, die auf die Abbauprodukte des Progesterons empfindlicher reagieren.

Zucker, Alkohol, Nikotin und wenig Bewegung scheinen das Problem ebenfalls zu verschärfen.

 

Die typischen PMS Symptome und Beschwerden

Nicht jede Frau bemerkt an sich die gleichen Symptome, aber häufig kommt es zu Stimmungsschwankungen, Brustspannen, schlechter Laune, unreiner Haut, Völlegefühl, Blähungen, Rückenschmerzen aber auch Heißhunger oder Appetitlosigkeit. Manche Frauen neigen dazu, in dieser Zeit Wasser im Gewebe einzulagern, wodurch das Körpergewicht leicht ansteigt. Die Beschwerden sind also sowohl psychischer als auch physischer Natur.

 

Was hilft bei PMS?

Wichtig ist es, sich während dieser Zeit viel zu bewegen und Sport zu treiben. Auch Entspannungsverfahren wie Yoga, Meditation und autogenes Training können hilfreich sein. Am besten sollte auf das Rauchen ganz verzichtet und auch Alkohol und Koffein sollten reduziert oder ganz weggelassen werden. Eine salzarme Ernährung kann bestehende Probleme übrigens ebenfalls lindern.

Teilweise wird die Anwendung von Akkupunktur oder Reflexzonenmassagen empfohlen. Ob dies wirklich etwas bringt, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden.

 

Medikamente gegen PMS Syndrom

Natürlich gibt es auch Medikamente, die gegen PMS Symptome eingenommen werden können. Am meisten helfen hier hormonelle Mittel wie zum Beispiel die Pille. Das Problem dabei: Die Pille bringt wiederum andere Nebenwirkungen mit sich. Jeder Frau sollte also genau abwägen, wie hoch der Nutzen/ Risikofaktor ist, wenn es um die Einnahme von Medikamenten geht.

 

Zyklustee gegen PMS Beschwerden – Frauentee zur Zyklusregulierung

PMS Tee oder Zyklustee kann bei der Zyklusregulierung eine wichtige Rolle spielen und betroffenen Frauen durchaus helfen. Denn viele Kräuter helfen bei Menstruation und PMS, indem sie den Zyklus stabilisieren. Ein PMS Tee enthält unter anderem Frauenmantel, ein Kraut, welches schon seit Jahrhunderten in der Frauenheilkunde bekannt ist als das Heilkraut schlechthin. Es wirkt hormonregulierend und sorgt für ein besseres Gleichgewicht bei den Hormonen. Studienberichte zur Wirksamkeit solcher Zyklustees gibt es zwar noch nicht, dennoch berichten viele Frauen, dass ihnen das regelmäßige Trinken von Frauentee gerade in der Zeit vor den Tagen wirklich hilft. Im Übrigen hilft Frauenmanteltee nicht nur bei PMS, sondern soll auch Brustkrebs vorbeugen und in den Wechseljahren diverse Beschwerden lindern. Aber auch hierüber gibt es bislang leider keine wissenschaftlichen Beweise.

Zwillinge stillen

Zwillinge stillen

Zwillinge stillen? Geht das überhaupt? Natürlich ist die Freude – aber auch die Überraschung – meist groß, wenn der Frauenarzt verkündet, dass gleich zwei Babys unterwegs sind. Zwillinge! Verständlich, dass die werdende Mutter sich auch eine ganze Menge an Fragen stellt und sich Sorgen macht, wie sie das wohl alles bewerkstelligen kann. Das fängt schon mit der ganz banalen Frage an: Wie schaffe ich das Zwillinge stillen bloß? Geht das überhaupt? Keine Sorge – das geht natürlich, denn schließlich hat die Natur es ja so eingerichtet, dass die Frau zwei Brüste hat und somit auch mindestens zwei Babys stillen kann. Es bedarf dazu nur einiger Übung und – ganz wichtig – einer guten Hebamme oder Stillberaterin, die bei Problemen helfend zur Seite steht.

Zwillinge stillen – na klar

Auch wenn es für die Mutter zuerst eine große Herausforderung zu sein scheint – es geht! Vergessen sollte man nämlich nicht, dass die Alternative, nämlich den Babys die Flasche zu geben, auch nicht weniger stressig und kompliziert wäre. Ganz im Gegenteil! Außerdem ist das Zufüttern mit Fläschchen teurer und es gilt immer noch, dass Mamas Milch für das Baby vor allem aus gesundheitlichen Gründen mit Abstand das Beste ist, was es gibt.

Wie die Zwillinge stillen?

Entweder nacheinander oder gleichzeitig, das kommt ganz auf deren Rhythmus an. Allerdings hat beides Vor- und Nachteile – sowohl das Gleichzeitige als auch das Nacheinander stillen. Wird jedes Baby einzeln gestillt, kann es auch einzeln die volle Zuneigung der Mutter bekommen und ganz individuell dann gestillt werden, wann es Hunger hat. Beide gleichzeitig zu stillen ist für die Mutter schlichtweg ein zeitlicher Vorteil, denn dann hängt nicht permanent eines der beiden Kinder an der Brust. Hierfür ist eine geeignete Stillposition wichtig – am besten mithilfe eines Stillkissens. Eine gute Position ist z.B. beide Kinder parallel vor der Brust liegend oder beide Kinder mit dem Kopf zueinander liegend zu stillen und zwar so, dass es für Mutter und Babys bequem ist. Unbedingt sollte die werdende Mutter sich schon in der Schwangerschaft verschiedene Stillpositionen zeigen lassen! Es gibt im Handel sogar spezielle Zwillingsstillkissen, die das Anlegen erleichtern.

Gerade bei Zwillingen ist es ausgesprochen wichtig, auf die richtige Ernährung und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Denn ohne Trinken kann sich natürlich auch nicht genügend Milch bilden. Falls sich dennoch zu wenig Milch bildet, hilft häufigeres Anlegen, mehr Trinken oder die Hebamme sollte um Rat gebeten werden. Auch hier gilt immer wieder: die Nachfrage regelt das Angebot“ – je mehr an der Brust genuckelt wird, desto mehr Milch wird sich auch bilden. Wenn die Babys aus irgendwelchen Gründen nicht ausreichend nuckeln, kann vielleicht eine Milchpumpe eine wertvolle Hilfe darstellen.

Beim Zwillinge stillen rechtzeitig Unterstützung suchen

Gerade bei Zwillingsmüttern und dem Zwillinge Stillen ist es sinnvoll, sich bereits in der Schwangerschaft ein „Netzwerk“ aufzubauen an erfahrenen Personen wie einer guten Hebamme oder einer Stillberaterin, die jederzeit um Rat gefragt werden können. Der Besuch einer Stillgruppe schon in der Schwangerschaft ist ebenfalls unbedingt zu empfehlen, um schon vorab so gut wie möglich informiert zu sein. Und auch sonst gilt bei Zwillingen noch mehr als bei nur „einem“ Baby: jede Hilfe, die sich bietet, annehmen! Egal, ob das nun die Oma ist, die in der Nähe wohnt, die gute Freundin oder die nette Nachbarin -in den ersten Wochen werden die jungen Eltern gerade bei Mehrlingen jegliche Hilfe gut gebrauchen können und sollten diese auch unbedingt annehmen. Denn nur dann kann sich die junge Mutter auch ganz auf ihre Babys und auf das Zwillinge Stillen konzentrieren.

Das ist die wichtigste Aufgabe überhaupt! Zum Stillen gehört auf jeden Fall Entspannung und das geht natürlich nur, wenn sie nicht permanent gestresst ist. Einkäufe, Hausarbeiten und Sonstiges sollten also wenn möglich an andere Personen delegiert werden – zumindest während der ersten Wochen, bis sich alles eingespielt hat. Und, ganz wichtig: Abstriche machen! Wenn die Wohnung in dieser Zeit mal nicht aussieht, wie aus dem Ei gepellt – na und? Das wichtigste sind jetzt ganz klar die beiden Kleinen. Und das Zweitwichtigste das Wohl der Mutter, denn diese ist schließlich die Hauptverantwortliche für deren Wohlergehen. Eine saubere Wohnung hingegen ist absolut zweitrangig, wenn Nachwuchs kommt. Putzen und Aufräumen kann man auch später wieder!

Nur Mut! Zwillinge stillen ist gar nicht so schwierig, wie man meinen könnte! Mit genügend Informationen, einer guten Hebamme und vielleicht noch ein paar netten Personen, die helfend einspringen können, steht auch dem Stillen von Zwillingen normalerweise nichts im Weg – denn eines ist klar: es ist die natürlichste Sache der Welt und Mutter Natur hat es genauso eingerichtet, dass die Mutter ihre Babys (ausschließlich) mit Milch versorgen kann.

Baby richtig anlegen – Aber wie?

 

Stillen bei Fieber – Ist das gefährlich?

Stillen bei Fieber – Ist das gefährlich?

Stillen bei Fieber – Ist das gefährlich?

Manchmal gibt es leider bei der Stillzeit Komplikationen, die der Mutter die Freude am Stillen ganz schön verleiden können – beispielsweise wenn sie krank wird. Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen erklären, warum Stillen bei erhöhter Temperaratur nicht gefährlich ist und welche Dinge stattdessen für die Mutter wichtig sind, wenn sie Fieber hat.

Stillen bei Fieber – ist das eigentlich möglich?

Viele Mütter sind in dem Falle verunsichert. Es kann jedoch in den meisten Fällen Entwarnung gegeben werden. Im Gegenteil: Stillen bei Fieber ist sogar wichtig, um dem Säugling die gerade jetzt wichtigen Antikörper mitzugeben. Das Kind steckt sich beim Stillen nämlich nicht eher an, als wenn die Mutter es nicht stillen würde, da es der Krankheit ja ohnehin schon ausgesetzt war. Baby erhält bei Stillen mit Fieber alle wichtigen Antikörper, die die Mutter gebildet hat mit der Milch und kann dann die Krankheit besser abwehren oder schneller überwinden.

Die Krankheitserreger werden oftmals sogar eher durch Anhusten oder Berührungen übertragen als durch Stillen bei Fieber. Hier ist also gründliche Hygiene wie Händewaschen etc. ganz wichtig. Zwar ist es für die kranke Mutter oft anstrengend, das Baby zu stillen – vergessen darf man aber nicht, dass Stillen immer noch einfacher ist, als wenn die Mutter Fläschchen zubereiten und womöglich dafür einkaufen gehen müsste.

Vom plötzlichen Abstillen bei Fieber hingegen ist abzuraten, da dies zu weiteren gesundheitlichen Problemen bei der Mutter führen könnte. So könnte es zu einer Brustentzündung kommen und auch die Psyche der Mutter kann darunter leiden. Allerdings ist beim Stillen für die Mutter ausgesprochen wichtig, auf genügend Flüssigkeitszufuhr zu achten – täglich also am besten 2- 3 Liter trinken, das auch für die Krankheit ausgesprochen wichtig.

Falls das Fieber hoch sein sollte oder noch andere Symptome hinzukommen, steckt womöglich eine ernsthafte Krankheit dahinter. In dem Falle sollte die Mutter ihre Hebamme oder ihren Arzt befragen, ob das in dem Falle wirklich angeraten ist. Zusammenfassend können wir also grundlegend Entwarnung geben. Das Stillen, auch bei Fieber, ist nicht sonderlich gefährlich für das Kind. Achte stattdessen eher auf gründliche Hygiene um
deinem Baby nicht unnötig Krankheitserregern auszusetzen.

Saugverwirrung – was ist das?

Was ist Saugverwirrung? Babys, die gestillt werden, können natürlich auch ab und zu das Fläschchen bekommen mit der abgepumpten Milch der Mutter oder, in Ausnahmefällen, auch mal mit etwas Tee. Doch was sich zunächst so einfach anhört, kann tatsächlich beim Baby zu regelrechter Saugverwirrung führen. Das hat aber ganz einfache Gründe.

Der Saugvorgang des Babys an der Brust

Wenn man sich vor Augen hält, dass der Saugvorgang an der Brust eigentlich ganz anders abläuft als der am Fläschchen, wird schnell klar, warum manche Babys damit schlichtweg ihre Probleme haben. An der Brust kostet es das Baby nämlich so einiges an Mühe, um an die kostbare Milch zu gelangen. Es muss mit dem Kiefer regelrecht die Milch herausdrücken, was kraftaufwendig und anstrengend ist.

Es muss außerdem den Mund und die Zunge beim Trinken an der Brust ganz anders formen als wenn es an der Flasche trinken würde. Den Dreh dazu haben Babys aber in der Regel ganz schnell heraus, schließlich liegt das ja in der Natur der Dinge. Wenn dann aber alles klappt und das Baby plötzlich anstatt der gewohnten Brust eine Flasche bekommt, kann das logischerweise Verwirrung stiften. Die Folge ist, dass das Baby eine regelrechte Saugverwirrung hat und an der Brustwarze herumkaut, was wiederum zu wunden Brustwarzen führen kann.

Der Trinkvorgang am Fläschchen

Für das Baby ist es um ein vielfaches leichter, aus der Flasche zu trinken als an Mamas Brust. Das bedeutet, dass es dabei mit viel weniger Kraftaufwand genau dieselbe Menge an Flüssigkeit herauskommt. Warum also sich später noch anstrengen, wenn es doch auch viel einfacher ginge? Ein ständiger Wechsel zwischen Brust und Fläschchen ist also für das Baby mitunter ganz schön schwierig zu bewerkstelligen. Wenn es dann nämlich erstmal das deutlich einfachere Nuckeln am Fläschchen gewohnt ist, will es vielleicht gar nicht mehr an die Brust zurück. Oder es weigert sich von vornherein, überhaupt am Fläschchen zu trinken, weil sich diese nicht nur völlig anders anfühlt, sondern auch ganz anders riecht. Selbiges gilt übrigens auch für Schnuller, denn auch daran saugen Babys natürlich ganz anders als an Brust und Fläschchen.

Wie kann man einer Saugverwirrung vorbeugen?

Beispielsweise, indem man Fläschchen kauft mit speziellen Saugern, die ähnlich geformt sind wie die Brustwarze und dem Kiefer des Kindes angepasst wurden. Ebenfalls hilfreich könnte es sein, anstelle des Milchsaugers einen Teesauger zu verwenden, bei diesem ist nämlich das Loch etwas kleiner, was wiederum mehr Arbeit beim Saugen bedeutet. Auch hier muss sich also das Baby anstrengen, damit Flüssigkeit kommt. Es gibt sogar im Handel spezielle Babyfläschchen, bei denen der Säugling zuerst mehrfach fest saugen muss, bevor die Milch fließt.

Je ähnlicher also der Saugvorgang dem des Stillens ist, umso einfacher tut sich Baby wahrscheinlich damit. Übrigens haben vor allem kleinere Babys Probleme mit dem Umgewöhnen. Daher empfiehlt es sich, gerade den Allerkleinesten möglichst noch nicht gleich das Fläschchen zu geben und auch die ersten Wochen auf einen Schnuller zu verzichten. Ist das Kind etwas größer, dann weiß es bereits ganz genau, wo es wie saugen muss und die Gefahr einer Saugverwirrung ist kleiner. Andererseits gibt es aber auch Kinder, die problemlos immer wieder zwischen Brust und Fläschchen wechseln – das ist individuell ganz unterschiedlich.

Das Verweigern der Flasche

Manchmal verweigern Babys die Flasche auch aus ganz unterschiedlichen Gründen. Dies muss dann noch gar nicht mal grundsätzlich eine Saugverwirrung sein. Immerhin riecht die Flasche nicht nach Mama! Häufig klappt es besser, wenn stattdessen Papa die Flasche gibt, denn wenn das Baby erst mal bei der Mutter im Arm liegt, riecht es die Milch und will dann nun mal wie gewohnt an seine „altbekannte“ Nahrungsquelle – die Brust – und nicht etwa ans Fläschchen. Hier sind die Kinder aber ganz unterschiedlich. Ändern kann man daran oftmals nicht viel, außer geduldig sein und es einfach immer wieder mal probieren. Irgendwann wird sich die Saugverwirrung der Babys legen.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen